Der KreislandFrauenverband Stade ist mit seinen

10 LandFrauenvereinen und fast 6.000 Mitgliedern der größte Kreisverband Deutschlands. 

LandFrauen setzen sich ein für die Gestaltung ländlicher Räume. Sie mischen sich ein, sie erheben ihre Stimme und sie wollen gehört werden.

  • Der KreislandFrauenverband Stade ist mit seinen 10 Land-Frauenvereinen und fast 6000 Mitgliedern der größte Kreisverband Deutschlands.
  • LandFrauen sind für chancengerechte Lebensbedingungen auf dem Land und in der Stadt, für gleiche gesellschaftliche Teilhabe von Männern und Frauen. 
  • LandFrauen engagieren sich für mehr Lebensqualität in ihrem Umfeld. Lebendige Regionen brauchen eine nachhaltige und flächendeckende Landwirtschaft.
  • LandFrauen geben ihr Know-how zur Alltags- und Lebensführung an Kinder, Jugendliche und Erwachsene weiter - für aufgeklärte Verbraucher und Verbraucherinnen von heute und morgen.
  • LandFrauen lernen gemeinsam und bündeln ihr Wissen – im größten Bildungsnetzwerk für Frauen.
  • LandFrauen sind füreinander da und setzen gemeinsam neue Impulse. Sie genießen das Miteinander und schöpfen daraus Lebensfreude.

Filmtipp Buxtehude Kulturforum

Montag, den 20. August um 19:00 Uhr

Kulturforum am Hafen, Hafenbrücke 1 in Buxtehude

 

 

Für eine Liebe so bestraft“

Ein Dokumentarfilm von Erika Fehse, WDR, 45 Minuten - Im Anschluss ein Beitrag von Katharina Saemann.

 

Es waren Hunderte, wahrscheinlich Tausende – genaue Zahlen sind nicht bekannt. Frauen, die während der Zeit des Nationalsozialismus hinter den Mauern der Gefängnisse oder Konzentrationslager verschwanden, weil sie sich in einen Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangenen verliebt hatten. Ihr Verbrechen: „Verbotener Umgang“. Wenn der Feind zum Freund, ja zum Geliebten wurde, zog man auch diesen zur Rechenschaft. Haft oder im schlimmsten Fall Mord: Erhängung im Beisein von Hunderten anderer Zwangsarbeiter zum Zwecke der „Abschreckung“.

 

Nach dem Krieg wurden die Frauen erneut bestraft: Sie wurden gemieden und von den Behörden gedemütigt, indem man ihnen die Anerkennung als politische Häftlinge und jegliche Haftentschädigung verweigerte.

 

Wir freuen uns sehr, dass an diesem Abend Katharina Saemann, die Tochter der in dem Film porträtierten Anna Saemann, anwesend sein wird und in einem Beitrag über das Schicksal ihrer Eltern berichten wird.

 

Wir erinnern auch an Agnes B. und den polnischen Zwangsarbeiter Johann Puk.

 

AGNES B. lebte in Immenbeck und half auf Bauernhöfen. Sie wurde vor 75 Jahren vom Sondergericht Hannover wegen „unerlaubten Verkehrs“ mit dem sowjetischen Kriegsgefangenen Arkardi K. zu 2½ Jahren Zuchthaus verurteilt. Das Buxtehuder Tageblatt berichtete am 5. August 1943 mit der Überschrift „Eine Verräterin ihres Volkes“: „Die bisher Unbescholtene ließ sich mit einem Kriegsgefangenen ein, der wie sie bei einem Bauern beschäftigt war, sie machte dem Kriegsgefangenen ferner wiederholt Geschenke.“

 

JOHANN PUK war polnischer Zwangsarbeiter in Immenbeck. Er wurde am 18. August 1943 von der Gestapo (Geheime Staatspolizei) in der Nähe des ehemaligen Hotels Waldburg in Buxtehude-Altkloster hingerichtet. Als Todesort gab die Gestapo „im Jagen 84“ an. Im Sterbebuch der Stadt Buxtehude findet sich als Todesursache „Erstickungstod (Exekution) Auf Befehl des Reichsführers SS“. Die Grabstätte von Johann Puk findet sich heute auf dem Ehrenhügel des Osterholzer Friedhofes (Bremen).

 

 



Fahrt in die Staatsoper

Vorankündigung

Le Nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart

am Donnerstag, 28. Februar 2019,

19.00 - 22.00 Uhr

Staatsoper Hamburg

Der Einführungsabend findet am Montag, 18. Februar 209 um 19.00 Uhr in Hellweges Gasthoff in  Hagenah statt.

 

Nähere Informationen folgen in Kürze.


Save the Date!

KreislandFrauentag 2019

 

12. April 2019


Animationsfilm: Altersarmut ist weiblich

Kurz und Knapp auf den Punkt gebracht!



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HUMOR HILFT HEILEN

Weitere Informationen gibt es unter:

 

                                                http://www.humorhilftheilen.de/


Vertrauliche Beweissicherung

Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt entschließen sich häufig nicht sofort, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Damit die Beweise auch bei einer späteren Entscheidung noch vorliegen, gibt es das Netzwerk ProBeweis der Medizinischen Hochschule Hannover. Es bietet den Opfern kostenlose Untersuchung unter Gewährleistung der Schweigepflicht, gerichtsverwertbare (Foto-)Dokumentation von Verletzungen, gerichtsverwertbare Spurensicherung, Aufbe-wahrung der Beweismittel für mindestens drei Jahre, Kontakt zu Oferunterstützungs-einrichtungen und (anonyme) telefonische Beratung. 

Weitere Informationen: www.probeweis.de