Kreiszeitung Wochenblatt


Stader Tageblatt

Stader Tageblatt 08.04.2017



Facebook-Beitrag vom Nds. LandFrauenverband Hannover e. V.


LandFrauen aus dem LK Stade starten Programm

Download
LandFrauen im Landkreis Stade starten Programm - Artikel aus dem Stader Tageblatt v. 13.08.2016
Programme 2016.docx
Microsoft Word Dokument 707.8 KB

Protest der LandFrauen:

"Unsere Produkte sind mehr wert"

Download
Artikel aus dem Stader Tageblatt vom 8. April 2016
Stader Tageblatt v. 8.04.16.pdf
Adobe Acrobat Dokument 305.0 KB

Wünsche zum Frauentag:

 

Dörthe Neumann, Vorsitzende der Landfrauen: „Ich wünsche mir, dass Frauen den gleichen Lohn wie Männer für die gleiche Arbeit bekommen. Und ein weiterer Wunsch ist, dass Frauen weltweit nicht mehr unter Flucht und Vertreibung leiden müssen.“

 

 

 

 

 

 

 

Erschienen im Stader Tageblatt am 8. März 2016


Integration ist eine gemeinsame Aufgabe

Download
Stader Tageblatt v. 08.03.2016
Integr. ist eine gemeinsame Aufgabe.pdf
Adobe Acrobat Dokument 406.0 KB

Blühende Völkerverständigung in Stade


LandFrauen bieten Programm

Download
LandFrauen bieten Programm
Stader Tageblatt v. 1. September 2015
LandFrauen bieten Programm.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB

Stader Tageblatt v. 1. September 2015


Auf vielen Ebenen engagiert

Kreiszeitung Wochenblatt vom 29. August 2015


Ein kühles Bad in der Oste

Kreiszeitung Wochenblatt v. 19. August 2015


Reise nach Berlin als Dankeschön für die Ehrenarbeit

Kreiszeitung Wochenblatt v. 15. August 2015


Download
Lobbyisten für das Landleben
Lobbyisten für das Landleben.pdf
Adobe Acrobat Dokument 158.6 KB

Kurz & bündig

Land & Forst (21.Mai 2015)


KreislandFrauentag im Stadeum

500 Gäste im Stadeum - Macherinnen der Region kämpfen für Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt.


Landfrauen - frech, wild und wunderbar

Stader Tageblatt v. 25. April 2015 -- Hans Lothar Kordländer

LANDKREIS. Powerfrauen stellen ihre Arbeit vor und üben auch Kritik – Landfrauen im Kreis Stade mischen sich ein

Es ist hinlänglich bekannt: Landfrauen sind Powerfrauen. Das machten sie am Freitag beim Kreislandfrauentag im Stadeum in Stade deutlich. Mit fetzigen Sprüchen und auch mit deutlicher Kritik machten sie auf sich aufmerksam. Wie es ihre Art ist, mischen sie sich ein. Der gastgebende Stader Landfrauenverein stellte seinen gerade fertig gewordenen Imagefilm, der bislang noch einmalig in Niedersachsen sein dürfte, vor. „Warum sind wir im Landesverband noch nicht auf diese gute, naheliegende Idee gekommen“, meinte Landesvorsitzende Bärbel-Otto Kinast.

Die Vorsitzende des Stader Kreislandfrauenverbandes, Dörthe Neumann, stellte ihren Bericht unter das Motto: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ Sie machte deutlich, dass die hiesigen Landfrauenvereine jedes Jahr ein riesiges und vor allen Dingen vielfältiges Programm gestalten. Der Lohn sei gute Beteiligung, machte sie deutlich. Es wurde mit Kindern gekocht und es wurden Seniorenhelferinnen ausgebildet. Seminare und Vorträge wurden angeboten. Aber die Landfrauen verreisen gerne auch einmal.

Kritisch bemerkte Neumann, dass der Bauer von Politikern und Gesellschaft häufig attackiert und die gesamte Berufsgruppe diffamiert werde. Zum Beispiel versperre nicht allein der Mais auf den Feldern die freie Sicht. „Hohe Hecken und Zäune an vielen Wegen verhindern den Verkehrsteilnehmern den Überblick.“ Des Weiteren rief die Vorsitzende die Bevölkerung dazu auf, Nahrungsmittel mehr wertzuschätzen. Sie appellierte, „Landwirte nicht als Buhmänner der Nation zu betrachten“.

In einer Talkrunde von Expertinnen wurden sozialkritische Themen angesprochen. Die Landesvorsitzende forderte, für Frauen bessere Rahmenbedingungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen. Auch der Ruf nach besserer Breitbandanbindung wurde laut. Die Runde machte deutlich: „Landfrauen sind wild, frech und wunderbar.“

Mit der silbernen Biene des niedersächsischen Landfrauenverbandes wurde Ina Osterholz aus Nottensdorf ausgezeichnet. Sie war viele Jahre Schriftführerin im Stader Kreislandfrauenverband und hat sich stets „kreativ unbegrenzt eingebracht“.


Facebook-Beitrag von Oliver Grundmann vom 24. April 2015


LandFrau Kurz und Knapp 1/2015


Tageblatt vom 5. November 2014

Autor: Hans-Lothar Kordländer

Präventionskurs beugt Stürzen vor

Der Sturzpräventationskurs ist anstrengend, macht in der Gemeinschaft aber großen Spaß. Foto Kordländer
Der Sturzpräventationskurs ist anstrengend, macht in der Gemeinschaft aber großen Spaß. Foto Kordländer

FREDENBECK. Aufstehen, hinsetzen – aufstehen, hinsetzen – aufstehen, hinsetzten¨ – immer wieder. „Das gibt bestimmt Muskelkater“, sagt eine der Kursteilnehmerinnen. „Ganz schön anstrengend“, meint eine andere Turnerin. Zumal noch viele weitere Übungen auf dem Programm stehen. „Trittsicher durchs Leben“– so lautet das Motto eines Sturzpräventionskurses; das ist ein bundesweites Pilotprojekt der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, den der Stader Kreislandfrauenverband zurzeit jeweils mittwochs in enger Zusammenarbeit mit dem „Fredenbecker Gesundheits-zentrum“ absolviert. Zehn Frauen nehmen an dem gezielten Gymnastikunterricht teil, um weiterhin bis ins hohe Alter fest und trittsicher auf den Beinen stehen zu können und nicht zu stürzen.

Bei dem sechswöchigen Fitness-Training erlernen die Teilnehmerinnen Kraft- und Balanceübungen nach dem sogenannten „Ulmer Modell“. Dieses wissenschaftlich untersuchte Muskelaufbautraining kann nach Darstellung der Sozialversicherung nachweislich zur Sturzprophylaxe beitragen. Dabei werden spezielle Übungen mit Gewichtsmanschatten an Armen und Beinen absolviert. Zusätzlich werden auf Luftkissen die Körperbalance und die Fähigkeit geschult, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Neben den sichtbaren Erfolgen wie Muskelstraffung und Erlangen einer aufrechten Körperhaltung, haben die Teilnehmerinnen in Fredenbeck auch viel Spaß an den Übungen. Auch wenn es manchmal ganz schön anstrengend wird. Organisiert wurde der Kurs von der Kreisvorsitzenden der Landfrauen, Dörthe Neumann. Sie konnte dafür die zertifizierte Übungsleiterin Sarah Pass gewinnen, die den Teilnehmerinnen die scheinbar leichten Übungen in totaler Perfektion vorturnt, Haltungsschäden der Teilnehmerinnen immer wieder korrigiert, wobei sie hin und wieder mal streng wird oder einen lustigen Spruch auf den Lippen hat. „Sturzpräventionskurse sind noch ganz neu“, teilte die Inhaberin des Fredenbecker Gesundheitzentrums, Asta Reinecke, mit. Demnächst würden 20 Mitarbeiterinnen ihrer Unternehmen aus Himmelpforten, Fredenbeck und Drochtersen an einer Ausbildung teilnehmen, um den Richtlinien des Kurses zu entsprechen und diesen speziellen Kursus ins Programm aufnehmen zu können. 

Bei der „Sturzprävention“ erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von den zertifizierten Übungsleiterinnen Tipps und Anregungen für Gymnastik und Turnen, die zu Hause weiter geübt werden können. „Besonders schön aber sind Aktivitäten der Sturzprävention insbesondere in Gemeinschaften“, sagt Dörthe Neumann. „Aufgrund der besonderen Ausbildung der Übungsleiterin in Fredenbeck können die Krankenkassen den Teilnehmerinnen dieser Primär- Präventionsmaßnahme die Gebühren ganz oder teilweise zurückerstatten“, ergänzt die Kreisvorsitzende. Zur Vermeidung von Stürzen spielt regelmäßige Bewegung eine zentrale Rolle. Auf diese Weise lassen sich Koordinationsfähigkeit und Balance gut trainieren. Speziell der Balancereflex ist zum Beispiel wichtig, um ein Stolpern noch rechtzeitig abfangen zu können und so schlimmere Verletzungen zu vermeiden. Bei dem speziellen Training werden Gleichgewicht und Muskelkraft gezielt geschult. Denn ungefähr ein Drittel der über 65-Jährigen stürzt laut Statistik der landwirtschaftlichen Sozialversicherung einmal pro Jahr. 20 Prozent der Folgen dieser Stürze benötigen medizinische Behandlung.

„Ist eine ältere Person einmal gestürzt, hat sie ein erhöhtes Risiko erneut zu stürzen.“, heißt es. Häufigste Diagnose bei schweren Stürzen ist ein Oberschenkelhalsbruch, der unter Umständen bei älteren Menschen die Folge haben kann, dass der Gestürzte ein Pflegefall wird.

Download
Präventionskurs beugt Stürzen vor - von H-L Kordländer
Präventionskursus beugt Stürzen vor - Fr
Adobe Acrobat Dokument 555.5 KB

Wochenblatt vom 27. August 2014


Tageblatt vom 15. August 2014

Die zehn Landfrauenvereine und der Stader Kreisverband stellten ihre umfangreichen Programme für die nächsten Monate vor. Fotos Kordländer
Die zehn Landfrauenvereine und der Stader Kreisverband stellten ihre umfangreichen Programme für die nächsten Monate vor. Fotos Kordländer

LANDKREIS. Für ihre stetig neuen Ideen sind die Vorstände der zehn andfrauenvereine im Landkreis längst bekannt. Als Bildungsträger haben sie zudem eine führende Rolle eingenommen. Mit Seminaren, Workshops, Themen aus der Gesellschaft, Politik und Kirche, mit Erziehungsfragen, Lehr- und Bildungsfahrten sowie Informationen über Haushaltsmanagement, Kultur, Sport, Landschaft, Garten und Hobby stellen sie alle Jahre wieder ein Programm für die Herbst-, Winter- und Frühjahrsmonate zusammen. Da kommen dann schon einige hundert Angebote zusammen. Jetzt kamen die Landfrauen in der Obstbauversuchsanstalt in Jork zusammen, um ihre Jahresplanungen zu präsentieren.

Altbewährtes soll wiederholt werden. Aber auch viel Neues wurde in die Heftchen aufgenommen. Die Vorsitzenden der Landfrauen stellten beim Treffen jeweils Highlights ihrer umfangreichen Angebote dar.

Der Landfrauenverein Mulsum bietet im Februar 2015 ein Landfrauenfrühstück mit dem bekannten Bauern und Buchautor Matthias Stührwoldt. Er wird eine Reihe seiner hoch- und niederdeutschen Geschichten vortragen. Bekannt ist Stührwoldt unter anderem aus dem Radio (NDR), wo er regelmäßig in der Sendung „Hör mol’ n beten to“ zu hören ist. Um „Basenfasten – die sanfte Alternative“ geht es bei den Mulsumer Landfrauen im März 2015.

Der Landfrauenverein Stade macht im nächsten Jahr im Mai eine Kreuzfahrt

auf der Elbe von Hamburg durch Holland nach Rostock. „Wir werden eine

eigenen Schiffsflagge haben“, sagt Vorsitzende Anke Alpers. Im Januar bietet

der Stader Landfrauenverein ein „Suspension Training“ an. Diese Methode ist

ein effektives und gelenkschonendes Ganzkörpertraining für jedes Alter. Es

stärkt die gesamte Stabilität des Körpers.

Bereits am 7. Oktober möchte der Landfrauenverein Nordkehdingen in einem

selbst gebundenen Blumenstrauß die schönen Farben des Herbstes

einfangen. Das Seminar leitet die Floristin Christina Bahr. Und am 29. Mai

2015 besuchen die Kehdinger Landfrauen die Bait-ul-Karim Moschee in Stade.

Thema des Tages wird dann sein „Maria und Jesus im Koran“.

Beim Landfrauenverein Großenwörden trifft sich die Arbeitsgemeinschaft

„Quarken und Buttern“ im März 2015. Unter fachlicher Anleitung sollen aus

Milch Quark, Butter, Mozzarella und Joghurt hergestellt werden. Das Thema

des Neujahrsempfangs am 15. Januar 2015 lautet: „Hör auf zu jammern –

lebe endlich.“ In diesem Vortrag schildert der „Trainer des Nordens“, Hubert

Stelling aus Bremerhaven, wie berufliche und private Anforderungen mit viel

Humor in Balance gebracht werden können.

Über Harmonie um jeden Preis spricht Christl Gelhausen am 4. Oktober beim

Landfrauenverein Kehdinger Moor. Diese Referat ist mit einem

Landfrauenfrühstück verbunden. Zum 25. Februar 2015 laden die Landfrauen

zum „Ganzkörper-Workout“ ein. Dabei geht es um Aerobic, Tanz und

Kickboxen. Die Teilnehmerinnen sollten Sportkleidung und Sportmatten

mitbringen.

Der Landfrauenverein Südkehdingen hat am 14. Oktober Autorin Elke Löwe in

der Ziegelei Rusch in Assel zu Gast. Sie wird aus ihrem Buch „Simon der

Ziegler“ vortragen. Am 13. November bieten die Südkehdinger Landfrauen

einen Schnupperabend zum Thema „Klangschalen“ an. Gemeinsam soll eine

Zeit des Wohlfühlens mit viel Entspannung verbracht werden.

Das Thema Kosmetik greift der Landfrauenverein Altes Land am 6. November

auf. In einem Vortrag von Expertin Renate Frank geht es darum, wie

unbedenkliche Hautpflegemittel für den Menschen sind. Erläutert werden

Pflegemittel des täglichen Bedarfs wie Shampoo, Cremes, Bodylotion und Co.

Im April 2015 befassen sich die Altländer Landfrauen in einem Workshop mit

dem Fotografieren mit einer Digitalkamera. Die Teilnehmerinnen sollen ihre

eigenen Kameras kennen- und erfahren lernen. Die Vermittlung von

Basiswissen steht im Vordergrund.

Der Landfrauenverein „Auf dem Delm (Apensen) ruft Frauen am 21. März

2015 dazu auf, keine Angst vor Bohrmaschinen und Co zu haben. Egal, ob

ein Wandschrank angebracht werden muss oder ob kleine Reparaturen im

Haus zu erledigen sind, können das Frauen doch selbst machen. In dem

„Kurs für Macherinnen“ lernen die Workshop-Teilnehmerinnen, wie es

gemacht wird.

„Trommeln mit Spaß“ lautet die Devise vom 11, Oktober bis 1. November beim

Landfrauenverein Oldendorf. Happy Drums gelten als effizientes

Ausdauertraining für Jung und Alt. Und Tanzen bei einer Disco für Frauen gibt

es am 12. September in Oldendorf. Endlich soll mal wieder ausgelassen

getanzt und gefeiert werden. Dabei bleibt sicherlich auch viel Zeit zum

Plaudern mit vielen Gästen.

Getanzt wird auch beim Landfrauenverein Harsefeld am 7. März 2015 eine

zünftige Landfrauen-Party im Landhaus Ruschwedel. In lockerer Atmosphäre

wollen die Harsefelderinnen in den Weltfrauentag am 8. März hineintanzen.

Für echten Rhythmus sorgen DJ Torben und das Ensemble von „Susannes

Studio“. Bereits am 18. Oktober begeben sich die Landfrauen auf Pilgertour.

Begangen wird der Jakobsweg von Zeven bis nach Ahlerstedt.

 

Dörthe Neumann, Vorsitzende des KreislandFrauenverbands. Foto: Kordländer
Dörthe Neumann, Vorsitzende des KreislandFrauenverbands. Foto: Kordländer

Training für Ältere mindert Sturzgefahr

LANDKREIS. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) arbeitet gemeinsam mit dem Deutschen Landfrauenverband und weiteren Partnern an einem Angebot zur Sturzprävention. Ziel ist es, ein flächendeckendes Traningsprogramm für auf dem Land lebende, ältere Menschen zu etablieren. Neben den Landfrauen sind der Deutsche Turnerbund und das Medizinische Forschungsinstitut des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart Projektpartner. Ein Seminar werde auch der Kreislandfrauenverband Stade ab dem 15. Oktober im Gesundheitszentrum Fredenbeck anbieten, teilte Kreisvorsitzende Dörthe Neumann mit. Wie der SVLFG berichtet, sind viele Menschen häufig bis ins hohe Alter mobil und verrichten Arbeiten, bei denen sie den ganzen Tag auf den Beinen sind. Dementsprechend hoch sei auch die Zahl der Sturzunfälle. Ein Sturz mit beispielsweise einem Oberschenkelhalsbruch bedeute für die Betroffenen oft das Ende der Mobilität. „Die Mobilität unserer älteren Mitbürger zu erhalten, ist eine wichtige Aufgabe und für uns Landfrauen eine Herzensangelegenheit“, stellt der Deutsche Landfrauenverband heraus.

Ein Bewegungsprogramm könne die Sturzgefahr mindern. Die Trainingseinheiten müssten dazu geeignet sein, die Muskelkraft der älteren Menschen zu steigern, ihr Gleichgewicht und ihre Koordination zu schulen und ihre Multitasking-Fähigkeit zu fördern. Die Kurse sollen zunächst einmal in mehreren Pilotregionen starten, zu denen Dank des Einsatzes des hiesigen Kreislandfrauenverbandes auch der Stader Raum gehört. Gesundheits-bewusstes Verhalten fördert die landwirtschaftliche Krankenkasse, indem sie ihren Versicherten die Gebühren

erstattet.

 


Tageblatt vom 24. März 2014


Wochenblatt vom 15. März 2014


Stader Tageblatt vom 7.10.2013

Landfrauen fordern Wertschätzung für Lebensmittel


Dienststellenleiter Michael Pelke freute sich über die Erntekrone. Fotos Eichhorn
Dienststellenleiter Michael Pelke freute sich über die Erntekrone. Fotos Eichhorn

LANDKREIS/BERLIN. Am Tag der Deutschen Einheit übergaben 50 Landfrauen die prachtvolle Deinster Erntekrone an die Niedersächsische Landesvertretung in Berlin. Beim dortigen Tag der offenen Tür vertraten die engagierten Damen die Stader Region mit drei interessanten, kreativen wie kulinarisch aussagekräftigen Ständen, die die beinahe 10 000 Berliner Besucher sichtlich begeisterten.

Bereits um vier Uhr früh starteten die Landfrauen gemeinsam mit den Erntekronenerbauern des Deinster Sparclubs mit einem vollgepackten, gesponserten Reesebus in Richtung Bundeshauptstadt.

Rund viereinhalb Stunden später erreichte die Delegation dann die Ministergärten in Berlin, wo sogleich drei Stände aus der Stader Region geschmückt, bestückt und vorbereitet wurden.

„Wir sind schon ein bisschen aufgeregt. Das ist wirklich eine große Ehre; hierher eingeladen worden zu sein“, freute sich die Vorsitzende des Stader Landfrauenvereines Anke Alpers. Und was die Frauen an ihren Ständen aufboten, konnte sich sehen lassen:

Den Anfang machte ein Stand mit kulinarischen Köstlichkeiten wie hausgemachter Marmelade, selbst gebackenem Schwarzbrot, frischen Säften sowie natürlich verschiedenem Obst aus dem Alten Land. Nebenan zeigten die Landfrauen ihr ganzes handwerkliches und kreatives Können mit genähten Kissen, Portemonnaies, Handytaschen, Schlüsselanhängern sowie vielen zauberhaften Gestecken und Kränzen mit Heide, Kürbis oder Chrysanthemen. Zu guter Letzt rundete ein Büchertisch mit heimatlichen Kochrezepten, Regionsbroschüren sowie allerlei Informationen über die Arbeit der Landfrauen in Stade aber auch aus ganz Niedersachsen ab.

Den gesamten Tag über sorgten verschiedene Aufführungen auf der großen Bühne im Foyer für Unterhaltung. So gab es ein Mittelalterliches Spektakel, Jazzmusik oder Lesungen, die für eine bunte Unterhaltung sorgten. Mit dabei war auch der Chor Camerata Rossinyol aus Ahlerstedt:

Um 14 Uhr hatten die Stader Landfrauen dann ihren großen Auftritt: Feierlich übergaben sie mit einer kleinen Rede die Deinster Erntekrone der Niedersächsischen Landesvertretung.

Die Vorsitzende Anke Alpers betonte bei der Übergabe, dass zum Erntedank aber nicht nur Dankbarkeit im Vordergrund stehe, sondern regte mit ihrer Rede auch zum Nachdenken über den zum Teil verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln an: „Unsere Gesellschaft zeichnet sich zusehends durch einen Mangel an Wertschätzung gegenüber unseren Nahrungsmitteln aus, somit wird auch die Ernte nicht mehr geschätzt“, forderte Anke Alpers gerade in einer Großstadt wie Berlin, dass sich die Menschen wieder bewusst machen, woher ihre Grundnahrungsmittel eigentlich stammen.

„Jedes Kilo weggeworfener Lebensmittel ist eine Verschwendung von Ressourcen und eine Geringschätzung der Arbeit der Landwirte“, schloss die Landfrauenvorsitzende und erntete für ihre kritische Stimme großen Beifall vom Berliner Publikum.