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Newsletter Juni 2017
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Oktober 2016

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Milch, Obst und Gemüse für alle Kinder

Deutscher LandFrauenverband begrüßt den Beschluss des Bundestags zum EU-Schulprogramm

Berlin, 21.10.2016 – Der Bundestag hat gestern mit überwältigender Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, um das EU-Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch ab dem Schuljahr 2017/18 umzusetzen. Neu ist, dass die bisherige Kofinanzierung komplett wegfällt. Die EU finanziert in Zukunft zu 100 Prozent die Abgabe. Für Deutschland könnten vorbehaltlich der noch laufenden parlamentarischen Verfahren jährlich rund 30 Millionen Euro bereitstehen, davon rund 19 Millionen für Obst und Gemüse, für Schulmilch weitere 9 Millionen. Damit wird die jährliche Finanzausstattung des neuen Programms EU-weit um 20 Millionen auf 250 Millionen Euro aufgestockt.

 

„Nun wünschen wir uns, dass das Gesetz auch den Bundesrat passiert und sich dann alle Bundesländer an dem Programm beteiligen. Besonders in den verpflichtenden pädagogischen Begleitmaßnahmen sehen wir einen wichtigen Baustein, um Kinder zu kompetenten Verbrauchern zu bilden“, so Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands (dlv).

 

Verschiedene LandFrauenverbände sind bereits an der Durchführung von pädagogischen Maßnahmen beteiligt. Kindern kann damit die Landwirtschaft und die große Palette landwirtschaftlicher Erzeugnisse nähergebracht werden. Darüber hinaus ermöglicht das Gesetz, über zusammenhängende Fragen wie gesunde Ernährungsgewohnheiten, die Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung oder lokale Nahrungsmittelketten aufzuklären. Bis maximal 15 Prozent der bereitgestellten EU-Mittel sind dafür aufzuwenden. Zu den förderfähigen Maßnahmen gehören u.a. die Bereitstellung von Informationsmaterialien, die Durchführung von Unterrichtseinheiten sowie Besuche auf dem Bauernhof oder bei Obstanbaubetrieben.

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PM Schulobstprogramm
161021_dlv_PM_Schulprogramm_Obst, Gemüse
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Gleicher Lohn ist ein Gebot der Vernunft

Deutscher LandFrauenverband fordert schnelle Umsetzung des Gesetzes zur Entgeltgleichheit

Berlin, 07.10.2016 – Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) begrüßt, dass sich die Koalition endlich auf einen Gesetzentwurf zur Förderung der Entgeltgleichheit von Frauen und Männern geeinigt hat. Neu ist, dass der Auskunftsanspruch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Betrieben nun schon ab 200 Beschäftigten gelten soll. Auf Anfrage können die Beschäftigten in diesen Betrieben erfahren, was Kollegen in vergleichbaren Positionen verdienen.

 

„Dass die Zahl nun auf 200 herabgesetzt wurde, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Frauen arbeiten häufiger in kleineren Betrieben und ohne Tarifbindung. Gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit ist ein Gebot der wirtschaftlichen Vernunft - auch für Arbeitnehmerinnen im ländlichen Raum. Daran müssen wir mit diesem Gesetz und darüber hinaus arbeiten“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. „Die bestehende Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen ist aus Sicht der LandFrauen nicht zu akzeptieren. Nun erwarten wir, dass noch in dieser Legislaturperiode das Gesetz verabschiedet wird“, so dlv-Präsidentin Scherb.

 

Der Gesetzentwurf basiert auf den Vorschlägen von Bundesministerin Manuela Schwesig und geht über die Vorgaben des Koalitionsvertrags hinaus, dort waren Betriebe ab 500 Beschäftigten vorgesehen. Der dlv fordert alle Agierenden aus Politik und Wirtschaft zur konstruktiven Beratung des Gesetzentwurfs auf.

 

Im Durchschnitt verdienen Frauen in Deutschland 21 Prozent weniger als Männer. Im ländlichen Raum klafft die Lohnlücke noch weiter auseinander: Hier liegt sie bei rund 31 Prozent. Im Alter verstärkt sich dieser Effekt noch. Bei den 58 bis 77-jährigen beträgt der Unterschied zu den Männern 59 Prozent. Der dlv engagiert sich seit Jahren, Frauen und Männer sowie Arbeitgeber dafür zu sensibilisieren. Über die Auswirkungen klären unter anderem die Equal-Pay-Beraterinnen des dlv auf. Derzeit sind es 13 LandFrauen, die bundesweit zu Themen wie Einkommen, Karriere und Alterssicherung informieren. Der dlv arbeitet daran, die Zahl der Beraterinnen zu erhöhen.

 

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Mit Rädern zum Essen

 

Franz Müntefering eröffnet ersten Mittagstisch für Senioren. Bundesweite IN FORM-Startwoche vom 10. bis 15. Oktober 2016

 

 

 

Berlin, 05.10.2016 – Gemeinsam essen im Alter, für viele ältere Menschen ist dies nicht mehr selbstverständlich. Das Essen wird meist auf Rädern gebracht und alleine oder zu zweit zu Hause verspeist. „Einsamkeit ist im Alter so schlimm wie eine Krankheit“, so der BAGSO Vorstandsvorsitzende Franz Müntefering heute beim Auftakt der IN FORM - Startwoche in der serbisch-orthodoxen Kirchengemeinde Berlin-Tempelhof. Den ersten IN FORM-Mittagstisch für ältere Menschen eröffnete Müntefering gemeinsam mit Milan Cobanov, Vorsitzender des Zentralrats der Serben in Deutschland e.V. und Astrid Falter, Pressereferentin des Deutschen LandFrauenverbands mit gefüllten Paprika, Kartoffeln, Kürbis und Krautsalat.

 

Laut des Zentralrats der Serben in Deutschland e.V. spielen organisierte Mahlzeiten für Migranten eine besondere Rolle über Bekämpfung der Einsamkeit hinaus. „Diese sind ein wichtiger Anlass zur Wissensvermittlung. Themen wie Gesundheitsvorsorge und Pflegeversicherung sind für die immer älter werdende Gastarbeitergeneration mittlerweile hochaktuell. Mit der Teilnahme an den IN FORM-Mittagstischen wollen wir zeigen, dass es einen großen Informationsbedarf für diese Themen in der Muttersprache gibt“, erklärt Milan Cobanov. Die beiden serbischen Gemeinden in Berlin wollen ab jetzt den Mittagstisch für Senioren monatlich anbieten.

 

Die unterschiedlichsten Gründe für gemeinsames Essen im Alter führte  Astrid Falter vom Deutschen LandFrauenverband aus. „Auch im ländlichen Raum mangelt es an passenden Speiseangeboten für Senioren. Der demographische Wandel führt dazu, dass ältere Menschen immer seltener zu Hause gepflegt werden können. Projekte wie der In Form-Mittagstisch helfen, dass Senioren möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden leben können, damit bieten die gesunden Mittagstischangebote  einen deutlichen Mehrwert, erklärte Astrid Falter. Der Deutsche LandFrauenverband ist mit fünf Angeboten auf der IN FORM-Startwoche vertreten.

 

Die IN FORM-Mittagstisch-Startwoche „Auf Rädern zum Essen“ läuft bundesweit vom 10.-15. Oktober. 120 Organisationen und Verbände werden erstmalig Mittagstische speziell für Senioren anbieten und nachhaltig institutionalisieren. Alle Angebote achten auf eine ausgewogene Wahl der Speisen und setzen das Gemeinschaftsgefühl in den Vordergrund. 2.300 ältere Menschen werden im Rahmen der IN FORM-Startwoche ein Mittagstischangebot erhalten. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen von „IN FORM Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung“ gefördert.

 

Liste aller bundesweit teilnehmenden Institutionen zum Download (pdf)

 

 

 

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September 2016

dlv-Infomail vom 30.09.2016

Liebe LandFrauen, liebe Freundinnen und Freunde,

 

die Erntedankfeierlichkeiten schreiten voran und der dlv arbeitet weiter an seiner Bildungsoffensive. Außerdem werden neue Agrarscouts für die nächste Internationale Grüne Woche gesucht – abwechslungsreich gibt sich also der Herbst. 

 

Viel Spaß bei der Lektüre!

Ihr dlv-Team

 

Unsere Themen:

  • Als lernender Verband in die Zukunft. Deutscher LandFrauenverband plant Bildungsoffensive.
  • Übergabe der Erntekrone der deutschen Landwirtschaft 
  • Erklärung zu Erntedank 2016 der kirchlichen Organisationen EDL und KLB, des Deutschen LandFrauenverbands und des Deutschen Bauernverbands

 

 

Unsere Partner:

  • AgrarScouts für den ErlebnisBauernhof auf der Grünen Woche 2017 in Berlin gesucht. 

 

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dlv - Infomail
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dlv-Infomail

 

Liebe LandFrauen, sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

 

die Erntedankfeierlichkeiten haben bereits begonnen. Lesen Sie mehr zur Übergabe der Erntekrone an das Bundesfrauenministerium in dieser E-Mail, aber vorher möchte ich Sie gerne noch auf diese Veranstaltung aufmerksam machen:

 

 

 

Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband und dem Bund der Deutschen Landjugend die Erntekrone der Deutschen Landwirtschaft im Rahmen eines Gottesdienstes an den Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zu übergeben.

 

 

 

Am Donnerstag, 29. September 2016, 07.30 bis 08.30 Uhr in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin

 

 

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

 

Gebunden durch ehrenamtliches Engagement

 

 

 

Bund der Deutschen Landjugend und Deutscher LandFrauenverband übergeben Erntekrone an das Bundesfrauenministerium

 

 

 

Berlin, 21.09.2016 - 54 Kilogramm schwer ist die Erntekrone, die ab heute das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ziert. Drei Tage haben die Ehrenamtlichen des Landjugendverbandes Mecklenburg-Vorpommern daran gearbeitet. Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) und der Deutsche LandFrauenverband (dlv) übergeben die Krone als Symbol für die gute Zusammenarbeit. Für beide Organisationen ist das Ministerium ein wichtiger Verbündeter, wenn es darum geht, das ehrenamtliche Engagement zu unterstützen und so die Lebensqualität von Familien, Jugendlichen und Frauen auf dem Land zu verbessern.

 

 

 

„Wir sind stolz auf diese Erntekrone. Sie ist Ausdruck des Dankes für die Ernte und zugleich ein Ausdruck der Hoffnung. Doch für uns steckt darin noch viel mehr: die Arbeit vieler Menschen, die auf dem Land leben und fürs Land einstehen, die Verantwortung übernehmen und das Land gestalten“, sagt der BDL-Bundesvorsitzende Sebastian Schaller bei der Übergabe. Doch die Erntekrone sei genauso wenig selbstverständlich wie lebendige Dörfer. Wie die Ähren erst zusammen eine Krone ergeben, brauche es viele Aktive, um das Land zu bewegen. „Bitte vergessen Sie das nicht, wenn sie das Gebinde sehen. Machen Sie sich mit uns für die ländlichen Räume stark“, appelliert er an die Politik.

 

 

 

„So wie diese Erntekrone bindet eine Vielzahl Ehrenamtlicher Kronen in ganz Deutschland, um für die diesjährige Ernte zu danken. Sie ist aber auch ein Symbol für die Vielfalt und die Kraft des Ehrenamts auf dem Land. Dieses hohe Gut zu erhalten, ist uns ein Anliegen“, so Daniela Ruhe, dlv-Hauptgeschäftsführerin. „Den Rahmen für das ehrenamtliche Engagement zu verbessern, ist eine wichtige gemeinsame Aufgabe. Es ist ein Gewinn für die Gesellschaft, wenn engagierte Menschen auch weiterhin Beruf, Familie und Ehrenamt miteinander vereinbaren können. Daran werden wir weiter gemeinsam arbeiten und brauchen die Unterstützung der Politik.“

 

 

 

Das bekräftigte auch Caren Marks. Die Parlamentarische Staatssekretärin der Bundesfrauenministerin brach mit Landjugend und LandFrauen das Brot und nahm die Erntekrone, gebunden von der Landjugendgruppe „Drei Seen Zahrensdorf“, stolz entgegen. Das aus Gerste, Dinkel, Hafer, Roggen und Weizen gebundene Schmuckstück wird in den nächsten Wochen das BMFSFJ zieren.

 

 

 

„Wir sind voller Dankbarkeit und Wertschätzung für die Zusammenarbeit mit Landjugend und LandFrauen. Ihr Engagement ist gelebte Vielfalt und Demokratie“, sagte Marks. „Demokratie ist anstrengend, kostet Zeit und bedeutet auch die Suche nach Kompromissen. Das lernt man bei Ihnen. Ihre Verbände sind Werkstätten der Demokratie, die eine wichtige Mittlerfunktion haben“, würdigte sie die Arbeit von dlv und BDL bei der feierlichen Übergabe am Mittwoch in Berlin.

 

 

 

Bereits zum zweiten Mal überbringen die beiden Verbände dem BMFSFJ eine Erntekrone und freuen sich darauf, diese noch neue Tradition im nächsten Jahr fortzusetzen. Gemeinsam vertreten dlv und BDL rund 600.000 Menschen in den ländlichen Räumen.

 

 

 

 

 

BU: Brot und Salz zu Erntedank: Caren Marks (Parlamentarische Staatssekretärin BMFSFJ), Sebastian Schaller und Nina Sehnke (BDL-Bundesvorsitzende) und Daniela Ruhe (dlv-Hauptgeschäftsführerin). Foto: dlv

 

 

 

 

 

Pressekontakt:

 

Bund der Deutschen Landjugend

Carina Gräschke

Tel: 030 - 31904-258

c.graeschke@landjugend.de

www.landjugend.de

 

Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)

Astrid Falter

Tel: 030-28 44 929-14

presse@landfrauen.info

www.landfrauen.info

 

dlv-Infomail

 

Die Macht im Netz

 

 

 

Deutschsprachige Bäuerinnen- und Landfrauenverbände setzen sich mit Neuen Medien und ihren internationalen Beziehungen auseinander

 

 

 

Berlin, 15.09.2016 - Anlässlich des Fünf-Länder-Treffens 2016 in Winterthur (Schweiz) haben die Vertreterinnen des Deutschen LandFrauenverbandes, des Liechtensteinischen Bäuerinnen-verbandes, der Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen in der Landwirtschafts-kammer Österreich, der Südtiroler Bäuerinnenorganisation sowie des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes sich mit den „sozialen Medien“ befasst und einen Blick auf ihre internationale Zusammenarbeit geworfen.

 

 

 

Besonders wichtig sind die Sozialkompetenzen, wenn wir im „Netz“ erfolgreich sein wollen, es zählen nicht nur ausschließlich technische Fertigkeiten. Die Macht, die aus der fast unerschöpflichen Datenmenge von Firmen wie Google oder Facebook entsteht, dürfen wir in keiner Weise unterschätzen. Die Auswahl an Netzwerken ist riesig und wächst ständig weiter. Umso wichtiger wird die Sensibilisierung zum Schutz der Privatsphäre der einzelnen Individuen im Umgang mit sozialen Medien. Sie muss deshalb in das Bildungsangebot der obligatorischen Schulzeit aufgenommen werden. Wie das auch für sämtliche Alltagskompetenzen immer wieder betont werden muss.

 

 

 

Der Umgang mit den sozialen Medien und der daraus entstehende Nutzen und/oder deren Risiken, wurde aus verschieden Blickwinkeln betrachtet; aus Sicht der Privatperson, aus Sicht des Verbandes und aus Sicht der Verwaltung.

 

 

 

Der zweite Tag wurde der Beziehung der einzelnen Dachverbände zu den internationalen Organisationen ACWW und COPA-Cogeca gewidmet. Frau Valerie Stevens, GB, schilderte ihre vielfältige caritative Tätigkeit rund um den Globus. Frau Willemine Koning – Hoeve NL von COPA-Cogeca stellte ihre Tätigkeit in Brüssel vor. Da die Gemeinschaft der Bäuerinnen und Landfrauen aus den fünf deutschsprachigen Regionen Europas die Zusammenarbeit mit COPA-Cogeca intensivieren will, findet das 5-Ländertreffen 2017  in Brüssel anlässlich einer Sitzung der Frauengruppe von COPA-Cogeca statt.

 

 

 

Für Fragen wenden Sie sich bitte an:

 

Brigitte Scherb D

 

Annemarie Büchel L

 

Andra Scharzmann Oe

 

Hildraud Eschbaum Südtirol

 

Christine Bühler CH

 

 

 

Pressekontakt:

 

Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)

 

Astrid Falter

 

Tel: 030-28 44 929-14

 

presse@landfrauen.info

 

 

 

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

 

 

 

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität, die Arbeitsbedingungen und die gesellschaftliche Teilhabe im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.

 

500.000 Mitglieder, 400 Kreis- und Bezirksverbände, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

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PM dlv - Fünf Ländertreffen
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dlv-Infomail

 

Ein präsidiales Dankeschön für die LandFrauen

 

Deutscher LandFrauenverband als Partner des Bürgerfestes des Bundespräsidenten im Park von Schloss Bellevue

 

 

 

Berlin, 10.09.2016 -  Sei es beim Zuckerquiz der SchmExperten oder bei den Gesprächen mit den Equal-Pay-Beraterinnen – der Deutsche LandFrauenverband (dlv) erreicht am Wochenende im Park von Schloss Bellevue viele Menschen. Bundespräsident Joachim Gauck lädt an diesem Wochenende zum Bürgerfest in Berlin ein. Im Zentrum des Festes steht das Ehrenamt in all seinen Facetten. Der Park von Schloss Bellevue wird zur Bühne für die Tatkraft der vielen freiwillig Engagierten.

 

 

 

Der Freitag ist geladenen Gästen gewidmet, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren. „Die Einladung zum Bürgerfest des Bundespräsidenten ist eine ganz besondere Auszeichnung. Ehrenamt bringt Freude, aber oft kämpfen wir mit großen Herausforderungen. Dann zu erfahren, dass diese Anstrengung wahrgenommen und gewürdigt wird, ist ein gutes Gefühl“, berichtet Brigitte Scherb, Präsidentin des dlv. „Wir freuen uns, dass die LandFrauen zum Fest beitragen können und so eine großartige Plattform haben. Wir stellen neue Kontakte her, vertiefen bekannte und stecken viele Besucherinnen und Besucher mit unserer Energie an, begeistern und motivieren sie.“

 

 

 

Der dlv präsentiert sich mit einem eigenen Pavillon unter anderem zu den Themen Entgeltungleichheit mit dem Projekt „Equal-Pay-Beraterinnen“ sowie mit „SchmExperten“, einem Projekt zur Ernährungsbildung an weiterführenden Schulen.

 

 

 

Weitere Informationen zum Bürgerfest finden Sie unter:
www.bundespräsident.de/bürgerfest-2016

 

 

 

Bildunterschrift:

 

Bundespräsident Joachim Gauck und Daniela Schadt im Gespräch mit den LandFrauen beim Bürgerfest im Park von Schloss Bellevue.
1. Reihe: Edith Schröder (Kreisvorsitzende Soltau-Fallingbostel), Jutta Weiß, (SchmExpertin aus Rothenburg ob der Tauber) Freya Matthießen (Equal-Pay-Beraterin aus Bokhorst), Ilsedore Heidemann (Kreisvorsitzende Celle). 2. Reihe: dlv-Präsidentin Brigitte Scherb, Daniela Schadt, Bundespräsident Joachim Gauck, dlv-Vizepräsidentin Anneliese Göller. Foto: dlv

 

 

 

Pressekontakt:

 

Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)

 

Astrid Falter

 

Tel: 030-28 44 929-14

 

presse@landfrauen.info

 

 

 

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

 

 

 

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität, die Arbeitsbedingungen und die gesellschaftliche Teilhabe im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.

 

 

 

500.000 Mitglieder, 400 Kreis- und Bezirksverbände, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

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PM dlv Bürgerfest Bundespäsident
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August 2016

dlv-Infomail

Liebe LandFrauen, liebe Freundinnen und Freunde, 

 

der Sommer gibt sich herbstlich und erinnert daran, dass die Zeit fliegt. Manchman fühlt es sich shcon im August so an, als ob das Jahr zu Ende ginge, denn die Planungen für unsere Veranstaltungen im nächsten Jahr konkretisieren sich. So stecken wir unsere Köpfe in die Messeplanung für die Internationale Grüne Woche oder hecken neue Ideen für die Aktionstage 2017 aus (dazu können Sie mehr im Angang lesen). Jetzt liegt die Frage nahe: Haben Sie schon Ihren LandFrauenkalender für 2017 bestellt? Das Bestellformular finden Sie ganz auf der Startseite: www.landfrauen.info

 Aber zurück ins Heute: Auch in diesem Jahr gibt es noch vieles zu tun und zu entdecken...

 

Viel Spaß mit dem PDF-Newsletter und noch mehr Glück mit dem Wetter!

Ihr dlv-Team

 

Unsere Themen: 

Aktionstage 2017. Unterwegs zu neuen Chancen. Stimmgewaltig. Mitbestimmend. Mittendrin. Das sind die LandFrauen.

Zu Tisch! dlv und BAGSO suchen LandFrauen die Mittagstischangebote für Senioren anbieten wollen.

 

Unsere Partner:

Zu gut für die Tonne! - Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung

Zu gut für die Tonne! - Schulmaterialien zum Thema Lebensmittelverschwendung

BE Active - Europäische Woche des Sports

 

 

 

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Infomail dlv Aktionstage - Senioren
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Juli 2016

dlv-Infomail

 

 

Liebe LandFrauen, liebe Freundinnen und Freunde,

nun ist er da, der Sommer und das Tagesgeschäft schein etwas langsamer zu gehen. Das haben wir uns auch verdienst nach den turbulenten Monaten und rund um den Deutschen LandFrauentag. Wir freuen uns immer noch sehr über den Besuch der Bundeskanzlerin, die gelungene Veranstaltung und danken allen, die dazu beigetragen haben. Wer noch einmal in Erinnerung schwelchen möchte: Unsere Bilde rund die Bilanz des Tages können Sie hier finden

Nach dem LandFrauentag ist vor den Aktionstagen und vor der Internationalen Grünen Woche und vor den Fachausschüssen und, und, und - Ideen gibt es genug und langweilig wird und nicht, stecken wir doch schon in den Vorbereitungen für das Bürgerfest beim Bundespräsidenten. Doch jetzt gibt´s zunächst Neuigkeiten aus unserem Netzwerk und Ihnen wünschen wir Zeit für ein Eis im Schatten.

 

Somemrliche Grüße

Ihr dlv-Team

 

 

Unsere Themen:

·         Mit den Ziegen kommt die Hoffnung – LandFrauen sammeln rund 13.500 Euro

·         Personalwechsel im Büro des dlv

·         FairPay – eine Online-Petition

·         Tagung „Frauen bewegen Landwirtschaft – Landwirtschaft bewegt Frauen“

·         Der erste Regio Day am 1. Oktober  - Jetzt anmelden

 

Aus dem dlv


Mit den Ziegen kommt die Hoffnung

LandFrauen sammeln rund 13.500 Euro Spenden auf dem Deutschen LandFrauentag 2016 für Frauen in Uganda

„LandFrauen für Uganda – Mit Ziegen kommt die Hoffnung“ ist das Projekt der Welthungerhilfe, für das die LandFrauen beim Deutschen LandFrauentag in Erfurt Spenden sammelten. Das Ergebnis: Mit rund 13.500 Euro können 482 Ziegen mehr an die Frauen in der Provinz Karamoja verteilt werden oder es können 1.350 Frauen an einem zweitägigen Kurs in Ziegenzucht und Vermarktung teilnehmen oder es können Ställe für über 3.000 Ziegen gebaut werden. Tatsächlich passiert von allem etwas, denn die professionelle Aufzucht von Ziegen ist der Schlüssel für eine bessere Zukunft. In den nächsten sechs Monaten können mehr als 200 Familien zusätzlich unterstützt werden, neben den 95 bereits geförderten.

 

„LandFrauen setzen sich schon seit Jahren dafür ein, Frauen zu stärken – in Deutschland, aber auch da, wo die Not besonders groß ist. Wir nehmen unsere Verantwortung ernst. Daher bin ich sehr dankbar und freue mich, diese Spende im Namen aller LandFrauen an die Frauen in Uganda weiterzugeben“, betont Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands.

 

Die ausführliche Meldung finden Sie hier.

 

 

Personalwechsel im Büro des dlv

Das Referat Landwirtschaft, Wirtschaftspolitik und Bildung in der Bundesgeschäftsstelle ist seit dem 1. Juli durch Imke Junge neu besetzt. Sie tritt die Nachfolge von Swantje Hedt an. Aufgewachsen auf dem elterlichen Betrieb im Landkreis Unna in Westfalen ist Frau Junge mit der Landwirtschaft eng verwurzelt. Nach dem Studium der Agrarwissenschaften startet sie nun beim dlv ins Berufsleben. „Durch meine Mutter begleiten mich die LandFrauen schon seit meiner Kindheit. Ich freue mich, in einem so engagierten Verband wie dem Deutschen LandFrauenverband mitarbeiten zu dürfen.“

 

Ebenfalls neu dabei ist Janka Schmidt. Sie ist Diplom-Politikwissenschaftlerin und seit Juli Assistentin der Geschäftsführung. Davor führte sie fünf Jahre die Leipziger Filiale eines IT-Bildungsunternehmens. „Ich habe nach dem Abitur mein Dorf in Thüringen verlassen. Ich freue mich, dass ich nun mit meiner Arbeit im Deutschen LandFrauenverband, zumindest thematisch zurückkehren kann.“ Sie folgt auf Nadine Siemer.

 

Ab jetzt treffen Sie wieder Astrid Falter bei allen Fragen rund um die Öffentlichkeitsarbeit beim dlv an. Ihre Elternzeit ist zu Ende und Ina Krauß hat den Staffelstab weitergereicht.

 

 

FairPay – eine Online-Petition

Wir möchten Sie auf die Online-Petition FairPay aufmerksam machen. Unter dem Motto „HEUTE werde ich fair bezahlt. HEUTE bezahle ich fair.“ geht das überfraktionelle Bündnis der Berliner Erklärung, das Frau Scherb mit initiiert hat, in die zweite Runde. Diesmal heißt das Ziel: Entgeltgleichheit. Allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern eint der Wille, erneut überparteilich und überfraktionell Mehrheiten für die berechtigten Belange von Frauen zu formieren, um so das staatliche Gleichstellungsgebot gemäß Art. 3 Absatz 2 Satz 2 GG endlich umzusetzen.

 

Konkret heißt das:

·         Transparenz für alle herstellen.

·         Verpflichtung, eine festgestellte ungleiche Bezahlung zu beheben.

·         Aufwertung sozialer Berufe.

 

Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn wir viele Unterzeichnerinnen und Unterzeichner mobilisieren und davon überzeugen können, mit Ihrem Namen öffentlich dafür einzustehen.

 

Machen Sie mit und unterschreiben Sie hier: www.fairpay-heute.de

 

 

Sonstiges

Tagung „Frauen bewegen Landwirtschaft – Landwirtschaft bewegt Frauen“

Das evangelische Bauernwerk in Württemberg e. V. und die Agrarsoziale Gesellschaft .e V. (ASG) veranstaltet vom 4. bis 6. April 2017 eine Tagung unter dem Thema „Frauen bewegen Landwirtschaft – Landwirtschaft bewegt Frauen“ in Schwäbisch-Hall.

 

Die 3. internationale deutschsprachige Tagung setzt in kritischer Perspektive an den Veränderungsprozessen weiblicher Lebens- und Arbeitsrealitäten, an Rollenverhältnissen und Lohngerechtigkeit in der Landwirtschaft an. Sie bietet ein Forum mit breitem Wissens- und Erfahrungsaustausch für alle jene, die sich in Theorie und Praxis mit der Situation der Frauen in der Landwirtschaft befassen und sich für deren Entwicklung interessieren.

 

Weiterführende Informationen sowie den „Call for Papers“ unter: www.asg-goe.de

 

 

Der erste Regio Day am 1. Oktober  - Jetzt anmelden
Eine Gruppe von privaten Landwirten und Verarbeitern  rufen Landwirte, Obstbauern, Winzer, Bäcker, Metzger, Händler und Unternehmen aus der Agrar- und Lebensmittelbranche auf, am 1. Oktober 2016 einen Regio Day zu veranstalten. Die Idee dazu stammte ursprünglich von Bauer Willi und Alois Wohlfahrt, die weitere Mitinitiatoren für die Idee begeistern konnten.

 

„Die einfache Botschaft: Heimische Produkte sind gut für die Umwelt, die Region, für die Erzeuger, die Verarbeiter, den Handel und natürlich auch diejenigen, die unsere regionalen Produkte verzehren“, erläutern die beiden Landwirte, was sich dahinter versteckt. Bauer Willi und Bauer Alois, wie Sie sich in ihrem Blog auf www.bauerwilli.com nennen, wollen die Berufskollegen motivieren, mit Aktionen bei der Bewerbung des Regio Day mitzumachen.

 

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.regioday.com


Lesen Sie auch mehr auf: www.topagrar.com/news/Home-top-News-Veranstalten-Sie-am-1-Oktober-auch-einen-Regio-Day-3947094.html


Einladung ins Schloss

 

Deutscher LandFrauenverband ist Partner des Bürgerfestes des Bundespräsidenten im Park von Schloss Bellevue am 9. und 10. September

 

Berlin, 21. Juli -  Bundespräsident Joachim Gauck lädt am 9. und 10. September 2016 zum Bürgerfest in den Park von Schloss Bellevue in Berlin ein. Im Zentrum des Festes steht das Ehrenamt in all seinen Facetten. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) präsentiert sich mit einem eigenen Pavillon unter anderem zum Thema Entgeltungleichheit mit dem Projekt „Equal-Pay-Beraterinnen“ sowie mit „SchmExperten“, ein Projekt zur Ernährungsbildung an weiterführenden Schulen.

 

Am ersten Festtag würdigt der Bundespräsident Bürgerinnen und Bürger mit einer persönlichen Einladung, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren. Zum Tag des offenen Schlosses am 10. September 2016 sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

 

„Wir sind sehr stolz, dass die LandFrauen in diesem Jahr zum Bürgerfest eingeladen sind. Die Anerkennung des Bundespräsidenten gilt allen LandFrauen als Interessenvertreterinnen, die ihr Ehrenamt mit Energie, Geist und Elan ausüben.“, betont Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin.

 

Der Park von Schloss Bellevue wird zur Bühne für die Tatkraft der vielen freiwillig Engagierten – sei es in sozialen und kulturellen Projekten, in Sport, Bildung oder Naturschutz. Das Bürgerfest macht Mut, selbst ehrenamtlich aktiv zu werden und die Gesellschaft mitzugestalten.

 

Auf die Gäste des Bürgerfestes wartet ein attraktives Programm mit Musik und Tanz, mit Gesprächen und Schlossrundgängen. Der Tag des offenen Schlosses bietet die Gelegenheit, dem Bundespräsidenten zu begegnen und ihn in einem Bühnengespräch zu erleben. Darüber hinaus öffnet der Bundespräsident die Türen von Schloss Bellevue und gewährt Einblicke in seinen Berliner Amtssitz.

 

Der Eintritt am 10. September 2016 ist frei. Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: www.bundespräsident.de/bürgerfest-2016

 


Starke Landwirtschaft - starker ländlicher Raum

Deutscher LandFrauenverband appelliert an Agrarministerkonferenz, die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern

 

Berlin, 14. Juli - Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) blickt sorgenvoll auf die Situation der landwirtschaftlichen Betriebe. In Verbindung mit den akuten Existenzproblemen auf vielen Höfen könnte der ländliche Raum vor tiefgreifenden Veränderungen stehen. Im Rahmen der Agrarministerkonferenz am 15. Juli in Brüssel appelliert der dlv an die politischen Gremien, Maßnahmenpakete zügig umzusetzen.

Der dlv fordert die Vertreter der Politik dazu auf, angedachte Hilfsmöglichkeiten wie die steuerliche Gewinnglättung für drei Jahre, Bürgschafts- und Liquiditätshilfeprogramme, die Neugestaltung der Lieferbeziehungen in der Milchbranche sowie weitere Hilfsmaßnahmen so schnell wie möglich auf den Weg zu bringen. Die landwirtschaftlichen Betriebe dürfen nicht mit neuen Gesetzesauflagen belastet werden, die den Strukturwandel zusätzlich vorantreiben.

„Der Alltag unserer Landwirtsfamilien ist von der Arbeit auf den Höfen geprägt. Mit den Existenzängsten konfrontiert, befinden sich die Familien an der Grenze ihrer körperlichen und psychischen Belastungsfähigkeit“, so Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin. „Bei der wirtschaftlichen Notlage der Betriebe dürfen die Familien und ihre Mitarbeiter nicht aus dem Auge verloren werden.“

 

Über das gesamte Bundesgebiet verteilt kämpfen viele landwirtschaftliche Betriebe um ihr Überleben. Hierfür ausschlaggebend sind Niedrigstpreise auf den volatilen Märkten für nahezu alle landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Angeschürt wird diese Notlage auch noch durch extreme Wetterverhältnisse und damit punktuelle Ernteverluste und Qualitätseinbußen. In den Betrieben entstehen Liquiditätslücken. Viele Höfe sehen sich dieser wirtschaftlichen Last nicht mehr gewachsen und müssen schließen. Bäuerliche Strukturen bilden die Basis für das Netzwerk des ländlichen Raums und den sozialen Zusammenhalt in den dörflichen Regionen. Ein Bruch dieser Strukturen würde den ländlichen Raum vor tiefgreifende Veränderungen und Neuerungen stellen.  


Bilanz des Deutschen LandFrauentages 2016

Bundeskanzlerin Merkel zollte mit ihrer Rede 500.000 LandFrauen in Deutschland Respekt und Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement

 

Berlin, 12.07.2016 – Mit ihrer Anwesenheit beim Deutschen LandFrauentag in Erfurt bekundete die Bundeskanzlerin ihre hohe Wertschätzung für den Deutschen LandFrauenverband und die darin organisierten 500.000 LandFrauen zwischen Flensburg und Bad Reichenhall. „LandFrauen fördern den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, sie fördern Integration, sie vermitteln Erfahrung und Wissen. Kurzum: Sie sind für das gesellschaftliche Leben auf dem Lande unverzichtbar“, führte die Kanzlerin anerkennend aus. Schon immer sei sie beeindruckt davon, „dass sich LandFrauen als Vertreterinnen aller Berufe und aller Altersklassen engagieren“.

Mit kurzen Ausführungen zu aktuellen Themen wie Daseinsvorsorge im ländlichen Raum, der Existenzgefährdung ländlicher Betriebe durch niedrige Milchpreise, dem notwendigen Breitbandausbau auf dem Lande oder der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie und flächendeckender Kinderbetreuungsangebote sprach sie vielen LandFrauen aus dem Herzen, verkündete jedoch keine neuen Initiativen und Versprechungen.

In ihrer Rede betonte die Kanzlerin die Bedeutung und Notwendigkeit, den ländlichen Raum nicht aus den Augen zu verlieren, sondern immer wieder um Verbesserungen zu ringen und mit der Politik im Dialog zu bleiben. Nachdrücklich ermutigte die Kanzlerin den Deutschen LandFrauenverband und alle LandFrauen: „Formulieren Sie Ihre Forderungen ruhig ziemlich scharf. Ansonsten hört keiner hin.“

Mit dem Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, den Bundesministern Christian Schmidt als Schirmherr des Wettbewerbs „LandFrauen mit Ideen – Unternehmerin des Jahres“ und Dr. Gerd Müller, der mit der „Goldenen Ehrennadel“ des Deutschen LandFrauenverbandes ausgezeichnet wurde, dem Staatssekretär des Bundesfrauenministeriums Dr. Ralf Kleindiek sowie zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik als auch Frauenverbänden und landwirtschaftlichen Verbänden war der Deutsche LandFrauentag hochkarätig besucht.

Für das wichtige Thema Lohngerechtigkeit, für das sich der Deutsche LandFrauenverband insbesondere durch das Wirken der Equal-Pay-Beraterinnen im ländlichen Bereich stark macht, zeigte sich Dr. Ralf Kleindiek in Vertretung von Bundesministerin Manuela Schwesig offen für weitere Ideen, um diese Arbeit zu stärken.

Hohe Aufmerksamkeit von 5.000 anwesenden LandFrauen erhielt Verena Bentele, 12-fache Paralympics-Goldmedaillengewinnerin und Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, die in ihrem Festvortrag Bezüge zwischen ihren Erfahrungen als Spitzensportlerin und dem, was LandFrauen leisten, herstellte. In ihrem kurzweiligen, humorvollen Vortrag zum Thema „Verantwortung für die eigene Goldmedaille“ wirkte sie für die anwesenden LandFrauen mitreißend und motivierend.

Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes hatte es in ihrer Begrüßungsrede so formuliert: „Wir wollen Zukunft gestalten. Deshalb müssen wir Anwältinnen und Sprachrohr sein für das, was Frauen und Familien in Dörfern und Städten bewegt, wie Lohngerechtigkeit, Mitwirkung in Gremien, Teilhabe im politischen Diskurs. Dazu müssen wir uns austauschen, vernetzen, stärken, motivieren und aktivieren mit Glaubwürdigkeit, Kompetenz, Nachhaltigkeit, Mut und Zusammenhalt nach innen und Geschlossenheit nach außen.“ Und: „Wir sind eine starke Gemeinschaft mit Schwäche fürs Land.“

Weitere Informationen und Fotos finden Sie unter:
www.landfrauen.info/aktuelles/deutscher-landfrauentag-2016/

 

Der nächste Deutsche LandFrauentag findet am 4. Juli 2018 in Ludwigshafen in Zusammenarbeit mit dem LandFrauenverband Pfalz statt. Dann begeht der Deutsche LandFrauenverband sein 70-jähriges Bestehen.

LandFrauen mit Ideen - Unternehmerin des Jahres 2016

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Juni 2016

Für einen nachhaltigen Kleiderschrank: Alle tragen Verantwortung

Der Deutsche LandFrauenverband appelliert an Politik, Produzenten und Konsumenten, verantwortungsvollen Bekleidungskonsum möglich zu machen

Berlin, 28.06.2016 – In Berlin trifft sich derzeit wieder die Modewelt, um während der Berlin Fashion Week vom 28. Juni bis zum 1. Juli 2016 den „neuesten Schrei“ für den Kleiderschrank zu propagieren. Zeitgleich feiert auch die grüne Mode mit der Ethical Fashion Show Berlin ihr 10. Jubiläum. Für den Deutschen LandFrauenverband ist dies Anlass, an die Verantwortung aller Akteure im Textil- und Modebereich und somit für faire Produktionsbedingungen zu appellieren.

 „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass Menschen weltweit gute Arbeitsbedingungen haben und von ihrem Einkommen auch leben können, insbesondere Frauen, die die Hauptlast tragen“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. „Verantwortung beim Thema Konsum zu übernehmen, heißt zunächst, seinen Lebensstil zu überdenken. Doch auch die Produzenten sind zum Umdenken aufgefordert, tragen mindestens genauso viel Verantwortung für die Herstellung von Produkten wie die Konsumenten bei ihrer Kaufentscheidung.“

Der Großteil der Bekleidung wird heute in Bangladesch, China, Indien und in der Türkei produziert. Seit dem Einsturz des Fabrikgebäudes Rana Plaza 2013 in Bangladesch sind die Arbeitsbedingungen im Textilsektor zu einem öffentlichen Thema geworden. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) begrüßt die Bestrebungen der Politik, etwa im Rahmen des Textilbündnisses der Bundesregierung, zu mehr Nachhaltigkeit zu gelangen. Neben der Politik und der Wirtschaft sieht er aber auch die Konsumenten in der Pflicht.

Nachhaltiger Konsum setzt die richtigen Rahmenbedingungen voraus. In diesem Zusammenhang sieht der dlv die Flut an Labeln und anderen Nachhaltigkeits-Versprechen als Problem, das nicht nur die Bekleidungsbranche hat. „Die Menschen verlieren die Orientierung am Markt und das Vertrauen in die Produkte. Das ist eine Entwicklung, die uns Sorgen bereitet. Die Politik ist gefragt, hier die notwendigen Leitplanken zu ziehen und Wildwuchs zu verhindern“, so dlv-Präsidentin Scherb.

Darüber hinaus fordert der Verband, das Thema Nachhaltigkeit im Rahmen eines Unterrichtsfaches Alltags- und Lebensökonomie in der schulischen Bildung zu verankern. „Einen Knopf annähen zu können, wie man ein Kleidungsstück aufpeppt oder eine Hose kürzt, das gehört für mich ebenso zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen wie beispielsweise das Thema Artenvielfalt im Unterricht“, sagt Brigitte Scherb.

Der dlv hat sich im Rahmen seines Fachausschusses Hauswirtschaft und Verbraucherpolitik mit der Thematik nachhaltiger Bekleidungskonsum auseinandergesetzt und dazu eine Stellungnahme verfasst. Anlass dazu gab u.a. das von der Bundesregierung vorgelegte Nationale Programm für nachhaltigen Konsum. Die Bekleidung ist eines von sechs Konsumfeldern, für die die Bundesregierung Potenzial für mehr nachhaltigen Konsum sieht. Darüber hinaus werden aktuell im Deutschen Bundesstag Anträge der Linken und Grünen zu Transparenz- und Sorgfaltspflichten der Unternehmen in der Textilproduktion beraten. Relevanz hat das Thema außerdem in Bezug auf die Umsetzung der CSR-Richtlinie in nationales Recht.


Ohne Auskunftsrechte keine Transparenz

Deutscher LandFrauenverband (dlv) steht hinter Gesetzesinitiative für mehr Entgeltgleichheit

Berlin, 01.06.2016 – Derzeit finden in der Großen Koalition Verhandlungen zum geplanten Entgeltgleichheitsgesetz statt. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) unterstützt die dringende Notwendigkeit eines solchen Gesetzes und fordert alle Beteiligten auf, die Gesetzesinitiative von Bundesministerin Manuela Schwesig ernstzunehmen und konstruktiv daran mitzuwirken.

„Die Ursachen für Entgeltungleichheit sind landläufig bekannt und müssen dringend beseitigt werden“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. „Für eine gesetzgeberische Regelung wird es höchste Zeit. Diese zu verschleppen oder zu torpedieren, unterläuft alle Ziele, um Entgeltgerechtigkeit endlich herzustellen. Sperrfeuer, die derzeit aus dem Arbeitgeberbereich laut werden, sind kontraproduktiv“, betont Scherb.

Der Deutsche LandFrauenverband begrüßt insbesondere die in der Gesetzesinitiative formulierten Maßnahmen zu mehr Transparenz in den Entgeltstrukturen. Diese sollen es allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ermöglichen, Auskunftsrechte über Einstufungen und Eingruppierungen in den jeweiligen Unternehmen zu erhalten.

„Es geht für alle Antragsteller ja nicht darum, das individuelle Bruttogehalt eines unmittelbaren Kollegen zu erfahren, sondern darum, die Vergleichbarkeit der Vergütung bei gleicher und gleichwertiger Arbeit herzustellen. Sich dem zu verweigern, das haben Arbeitgeber doch gar nicht nötig“, so dlv-Präsidentin Brigitte Scherb.


Mai 2016

Fürsorgeberufe finanziell und ideell aufwerten

Der Deutsche LandFrauenverband fordert eine höhere Wertschätzung von Fürsorgearbeit in unserer Gesellschaft

Berlin, 31.05.2016 – Frauen und Männer setzen bei ihrer Berufswahl unterschiedliche Schwerpunkte. Während Frauen überwiegend im Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen sowie im Bereich Erziehung und Unterricht tätig sind, favorisieren Männer technische und handwerkliche Berufsfelder. Insbesondere gesellschaftlich vorherrschende Rollenmodelle fördern dieses Phänomen. Die Beschäftigten in den sozialen Dienstleistungsberufen erfahren dabei oft nicht die gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung, die sie verdienen. Dies spiegelt sich vor allem in einer ungleichen Entlohnung wider. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) begrüßt die Bestrebungen der Bundesregierung, Lohntransparenz gesetzlich zu verankern, sieht aber dennoch weiteren Handlungsbedarf.

„Wer die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft sichern möchte, muss dafür Sorge tragen, dass Beschäftigte im Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen endlich die Wertschätzung bekommen, die sie verdienen. Es ist an der Zeit, den Fürsorgeberuf finanziell und ideell aufzuwerten“, fordert Brigitte Scherb, Präsidentin des dlv.

Der dlv hat sich im Rahmen seines Fachausschusses Frauen-, Sozial- und Gesellschaftspolitik ausführlich diesem wichtigen Thema gewidmet und ein Positionspapier erstellt. Darin nennt der dlv wichtige Handlungsfelder, die für eine Aufwertung der Fürsorgeberufe notwendig sind.

„Wir müssen einen Rundumblick haben. Dieser fängt bei der Berufsausbildung an und hört erst beim Eintritt ins Rentenalter auf. Nur wenn die Ausbildung zukunftsfest gestaltet ist, können wir dem prognostizierten Fachkräftemangel entgegenwirken und junge Menschen für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen begeistern und gewinnen“, so Scherb.

„Die finanzielle Situation in den Fürsorgeberufen muss stärker in den Fokus genommen werden. Es kann erst dann von einer Aufwertung gesprochen werden, wenn die politische und gesellschaftliche Aufmerksamkeit in Einklang mit ihrer Entlohnung und gesellschaftlichen Würdigung steht“, sagt dlv-Präsidentin Scherb.

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier: http://www.landfrauen.info/publikationen/liste/alle-jahre/typ/positionspapiere/


Zugang zu Spracherwerb, Ausbildung und Arbeit forcieren

Deutscher LandFrauenverband fordert auch für Migrantinnen zügige Teilhabe am Arbeitsmarkt und Potenziale des ländlichen Raumes besser zu nutzen

Berlin, 27. Mai 2016 – Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) begrüßt den Vorschlag der Bundesregierung für ein Integrationsgesetz. „Der darin enthaltene Ansatz des Förderns und Forderns führt in die richtige Richtung“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. „Es ist gut, dass die Details und Konditionen für eine dauerhafte Aufnahme und Integration von Asylsuchenden künftig klar geregelt sind“, äußert sich Scherb.

Unabhängig von den voraussichtlichen Bleibeperspektiven stehen mit dem Integrationsgesetz nun allen Asylsuchenden Kurse offen, die eine Integration beschleunigen. „Sprache gehört zur Kultur eines Landes. Die Menschen brauchen sie aber zuallererst, um ihren Alltag bewältigen zu können. Deshalb müssen Kurse für alle Betroffenen, qualitativ hochwertig und insbesondere ausreichend zur Verfügung stehen“, so dlv-Präsidentin Brigitte Scherb.

Teilhabechancen aller Asylsuchenden müssen durch einen schnellen Zugang zu Ausbildung und Arbeit forciert werden. Der Deutsche LandFrauenverband fordert insbesondere, dass ausreichend Angebote auch für Migrantinnen geschaffen werden, nicht nur im Spracherwerb, sondern auch für Berufsqualifizierung oder beispielsweise auch im Rahmen von Fördermaßnahmen zur Existenzgründung. „Gerade für die Frauen ist die frühzeitige Teilhabe am Arbeitsmarkt ein wichtiger Baustein zur Integration und unumgänglich für ihre Unabhängigkeit. Für viele Mütter mit Migrationshintergrund ist Vereinbarkeit von Beruf und Familie oft eine schwierige Hürde. Ausreichend Betreuungsplätze, aber auch Beratungsleistungen sind notwendig, damit sie diese überwinden können“, sagt Scherb.

 

Mit Blick auf den Zuzug in die ländlichen Räume sieht der Deutsche LandFrauenverband großes Potenzial, das noch besser genutzt werden sollte. „Die ländlichen Räume können ihre Vereinskultur, das Miteinander und den dörflichen Zusammenhalt in die Waagschale werfen. Auch suchen wir dringend Fachkräfte. Ich bin aber sicher: Viele, die eigentlich in der Stadt Fuß fassen wollen, würden sich schnell einleben und die Vorzüge des Landlebens schnell zu schätzen wissen. Sich willkommen zu fühlen, das ist auch das Verdienst der Vereine und ehrenamtlich Engagierten“, ist dlv-Präsidentin Scherb überzeugt.


Bundesweites Angebot zum Dialog mit der Landwirtschaft

 

Über 600 Höfe beteiligen sich am Tag des offenen Hofes 2016

 

 

 

Schlat, 20.05.2016 dlv/BDL/DBV - „Der Tag des offenen Hofes ist auch im digitalen Zeitalter von großem Nutzen und ein Gewinn für jeden Besucher. Es ist ein maßgeschneidertes Angebot zum Dialog, um über landwirtschaftliches Handeln im Stall und auf den Feldern zu diskutieren. Im direkten Zusammentreffen unserer Bauernfamilien und der Bevölkerung lässt sich auf den Höfen am eindrucksvollsten und nachhaltigsten erfahren und erleben, was moderne Landwirtschaft heißt, wie verantwortungsbewusst Tiere gehalten und Felder bestellt werden.“ Dies erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf der bundeszentralen Veranstaltung zum Tag des offenen Hofes 2016, die am 20. Mai 2016 auf dem Hof der Familie Glaser im baden-württembergischen Schlat nahe Stuttgart stattfand.

 

 

 

Über 600 Höfe werden an den kommenden Wochenenden in allen Regionen Deutschlands flächendeckend ihre Hoftore öffnen. „Diese Gespräche und Erlebnisse vor Ort sind einmalig und vermitteln den Bürgerinnen und Bürgern ein realistisches Bild von den vielfältigen Leistungen unserer deutschen Landwirtschaft“, betonte der Bauernpräsident. Zum Tag des offenen Hofes haben der Bund der Deutschen Landjugend, der Deutsche LandFrauenverband und der Deutsche Bauernverband aufgerufen. Ein Hoffinder unter www.offener.hof.de informiert besucherfreundlich über die sich beteiligenden Betriebe in einer Region und die speziellen Angebote.

 

 

 

„Wie Menschen heute Landwirtschaft wahrnehmen oder was sie darüber wissen, hängt in der modernen Mediengesellschaft häufig davon ab, welche Medien sie nutzen. Vieles davon ist gar nicht mehr selbst erlebt, sondern medial vermittelt“, erklärte Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) beim „Talk im Hof“. „In einer Zeit, in der Medien drei völlig verquere Bilder vom Landwirt transportieren - nämlich den Deppen aus der Fernsehsendung ‚Bauer sucht Frau‘, den Massentierhalter, der seine Tiere quält, oder den romantischen Landlord aus Rosamunde-Pilcher-Filmen - braucht es den direkten Kontakt zu den Landwirtsfamilien auf den Höfen“, betonte Scherb. Umso wichtiger sei es, sich vor Ort schlau zu machen, mit eigenen Augen zu sehen, wie moderne Landwirtschaft heute funktioniere. „Es gibt die Möglichkeit, Fragen zu stellen, auch kritische, nur hier bekommen sie authentische Antworten. Der Tag des offenen Hofes ist ein wichtiger Beitrag zur Information, aber eben nur einer“, sagte die Präsidentin des mit rund 500.000 Mitgliedern größten Frauenverbandes für den ländlichen Raum.

 

 

 

Für die Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL), Nina Sehnke, zeige dieses Angebot „beispielhaft, dass unsere heimische Landwirtschaft traditionell und zugleich modern, transparent und nachhaltig ist“. Dies könnten die Verbraucher beim Tag des offenen Hofes sehen, erleben und anfassen. „Doch wir sind nicht nur heute so, sondern jeden Tag“, betonte Sehnke beim Bundesauftakt. Sie gab mit dem BDL-Bundesvorsitzenden Sebastian Schaller, dem Maskottchen des Tages des offenen Hofes Kuh Karla und zahlreichen Jugendlichen und erwachsenen Besuchern den Startschuss für den Tag des offenen Hofes 2016. Mit einem Knopfdruck öffneten sie gemeinsam den neu gebauten modernen Milchviehstall der Familie Glaser.

 

 

 

„Der Dialog findet jeden Tag statt: Jeden Tag produzieren Landwirte hochwertige Lebensmittel, gestalten mit ihrer Arbeit ganze Regionen und geben der Landwirtschaft ein Gesicht. Junge, gut ausgebildete Landwirte wie unser Gastgeber Christoph Glaser sind das beste Beispiel dafür“, so die neue BDL-Führungsspitze bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt.

 

 

 

„In jedem Verbraucher steckt ein bisschen Landwirtschaft. Das sollten wir nutzen, um mehr miteinander zu sprechen statt übereinander. Das gesellschaftliche Zerrbild von der Landwirtschaft können nur wir geraderücken“, erklärte Peter Treiber. Der 21-jährige Junglandwirt und Vorsitzende der Landjugend Württemberg-Baden zeigte sich beim „Talk im Hof“ überzeugt, dass dieser Verbraucherdialog Erfolg haben wird. Auch wenn nicht jedes Huhn bei ihm auf dem Hof einen Namen trage, werde es gut gehalten und versorgt. Die heimische Landwirtschaft sei zuverlässig und bodenständig. „Wir arbeiten regional und verbrauchernah. In familiären und überschaubaren Betrieben sorgen wir für hochqualitative Produkte. Das macht mich stolz“, sagte Treiber.

 

 

 

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Sozialwahl 2017: Mehr Frauen auf die Wahllisten

Der Deutsche LandFrauenverband fordert mehr Mandate für Frauen in den
Selbstverwaltungsorganen

Berlin, 18.05.2016 - Der Countdown läuft: 2017 werden im Rahmen der
Sozialwahlen die Selbstverwaltungsorgane der gesetzlichen Kranken-, Renten-
und Unfallversicherungen neu besetzt. In den kommenden Wochen werden dazu
die Wahllisten aufgestellt und somit die Weichen für gesellschaftliche
Teilhabe von Sozialversicherten und ihren Interessen gestellt. Für den
Deutschen LandFrauenverband (dlv) ist es ein wichtiges Anliegen, dass diese
Gremien geschlechterparitätisch besetzt werden.

"Wir als LandFrauen fordern deshalb alle Sozialversicherungsträger und
Verbände auf, ihre Wahllisten zur Sozialwahl 2017 für Frauen zu öffnen bzw.
engagiert nach ihnen zu suchen, damit weibliche Versicherte die
Mitwirkungsrechte von Frauen wahrnehmen und aktiv deren Interessen vertreten
können. Wir halten die weibliche Sicht in den Gremien für unerlässlich", so
Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. "Mit einem
stärkeren Anteil von Frauen auf den Wahllisten und später in den Gremien
können die Sozialversicherungsträger unter Beweis stellen, dass sie
weibliche Kompetenzen, Erfahrungen und Qualifikationen ernsthaft nutzen und
teilen wollen", so dlv-Präsidentin Scherb.

Der Deutsche LandFrauenverband hat bereits im Jahr 2012 einen Beschluss
verabschiedet, der die geschlechterparitätische Besetzung aller
Selbstverwaltungsorgane fordert.

"Wer Gesellschaft verändern möchte, darf in seinen Bemühungen nicht
nachlassen. Deshalb sind LandFrauen überzeugt davon, dass es für die Träger
der Sozialversicherungen kein Zurück gibt, in den kommenden Wochen die
Wahllisten für die Sozialwahl 2017 mit mehr Frauen auf aussichtsreichen
Listenplätzen zu besetzen", sagt Brigitte Scherb.


April 2016

Landwirtschaft lädt nach Schlat

Bundesweiter Auftakt für „Tag des offenen Hofes 2016“

Berlin, 21.04.2016 dlv/BDL – „Wir leben Landwirtschaft. Ohne Wenn und Aber. Davon kann sich jeder überzeugen“, sagt Christoph Glaser. Der junge Landwirt lädt am 20. Mai zum Auftakt des bundesweiten Wochenendes „Tag des offenen Hofes“ auf seinen Betrieb nach Baden-Württemberg ein. „Keiner kann Landwirtschaft besser zeigen als wir Landwirte“, ist der 28-Jährige überzeugt.

 

Wie bei dem jungen Betriebsleiter in Schlat öffnen in den nächsten Monaten Hunderte Höfe ihre Tore: mehr als die Hälfte am Wochenende nach Pfingsten, am 21. und 22. Mai 2016. Ins Rollen gebracht vom Deutschem Bauernverband (DBV), dem Bund der Deutschen Landjugend (BDL) und dem Deutschen LandFrauenverband (dlv) gibt es diese Form des bundesweiten Dialogs zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern bereits zum 13. Mal.

 

Für den Bundesauftakt der „Tage des offenen Hofes“ auf dem Hof Glaser, der sich auf Milchvieh und Obstbau spezialisiert hat, haben sich schon prominente Gäste angesagt. Der Parlamentarische Staatssekretär des Bundeslandwirtschaftsministers Peter Bleser, DBV-Präsident Joachim Rukwied, dlv-Präsidentin Brigitte Scherb und die BDL-Bundesvorsitzenden werden dabei sein, wenn im Landkreis Göppingen der symbolische Startschuss fällt.

 

Natürlich ist der neue Kuhstall offen, in dem ein Roboter das Melken übernimmt. Aber die Bauern- und Landjugendverbände der Region haben sich noch viel mehr einfallen lassen, damit sich Landwirtschaft dort in ungewohnter Vielfalt erleben lässt. Obstbau und Schäferei, Imkerei und Landtechnik versprechen nicht nur spannende Einblicke, sondern auch jede Menge Gespräche rund um die moderne Landwirtschaft.

 

Eins davon ist als „Talk im Hof“ bereits gesetzt. Um das Thema „Tag des offenen Hofes: Transparenz - Dialog - Offenheit“ geht es am 20. Mai. Moderiert von der Reporterin und Redakteurin Melanie Britz sind in der Podiumsdiskussion nicht nur die prominenten Gäste sondern alle Besucher gefragt.

 

 

Nach dem Bundesauftakt am Freitag freut sich der Hof Glaser und die Landjugend Göppingen auch am Sonntag (22. Mai 2016) auf zahlreiche Besucher. Mehr zum Hof und den anderen Betrieben, die beim „Tag des offenen Hofes“ 2016 dabei sind, gibt’s unter www.offener-hof.de.


Wirtschaft und Verbände lehnen Vectoring-Monopol einhellig ab

EU-Kommission wird um Einschreiten gebeten

von BEVH e. V. — BGA e. V. — BREKO e. V. — BUGLAS e. V. — DDV e. V. — DER MITTELSTANDSVERBUND —  Deutscher Bauernverband e. V. — Deutscher LandFrauenverband e. V. — Deutscher Landkreistag — Deutscher Städtetag — DIE JUNGEN UNTERNEHMER — Digitale Gesellschaft e. V. — DVPT e. V. — eco e. V. — ECTA — FTTH Council Europe — FRK e. V. — GAME e. V. — GdW e. V. — HDE e. V. —   INTUG — Telecom e. V. — VAF e. V. — VATM e. V. — VKU e. V.

 

Berlin, 21.04.2016. Mit großer Sorge wenden sich 25 Verbände in einem gemeinsamen Schreiben an EU-Kommissar Günther Oettinger, Kommissions-Vizepräsident Andrus Ansip und weitere zuständige Kommissare in Brüssel, um noch Änderungen an einem von der Bundesnetzagentur (BNetzA) weitgehend genehmigten Vectoring-Monopol zu Gunsten der Deutschen Telekom zu erreichen. Der Notifizierungsentwurf des deutschen Regulierers liegt der EU-Kommission derzeit zur Prüfung vor. Die von der BNetzA beabsichtigte Entscheidung verzögert und verteuert den dringend erforderlichen weiteren Glasfaserausbau anstatt ihn zu beschleunigen, so die gemeinsame Einschätzung.


25 Verbände appellieren: Der Übergang zur Gigabit-Gesellschaft wird nur im Wettbewerb erreicht und keinesfalls durch neue Technologiemonopole. Gemeinsam warnen sie vor den negativen Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland mit Auswirkungen auf ganz Europa und seine zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Die Unterzeichner des Schreibens sind überzeugt, dass die Vectoring-Technologie allen interessierten Unternehmen offenstehen muss, damit es auch im ländlichen Raum beim Breitbandausbau vorangeht.


Die Verbände unterstreichen, dass Wettbewerb den notwendigen Übergang in die Gigabit-Gesellschaft, aber auch die Breitbandziele bis 2018 vorantreibt. Mehr als 80 Prozent  der bestehenden Glasfaseranschlüsse bis zum Haus oder Endkunden (FTTB/FTTH) wurden von den Wettbewerbern gebaut, mehr als die Hälfte der Gesamtinvestitionen von ihnen getragen. Es geht nach Überzeugung der Verbände beim Vectoring-II-Antrag der Telekom nicht nur um eine Regulierungsentscheidung, sondern vor allem um eine zentrale Weichenstellung mit gesellschaftspolitischer Tragweite für die nächsten zehn Jahre. Die Politik dürfe sich hier nicht der Verantwortung entziehen und müsse einem Technologiemonopol eine klare und verlässliche Absage erteilen.


Die Telekom will sich gegenüber der Bundesnetzagentur vertraglich verpflichten, den Ausbau der 8.000 lukrativsten Gebiete in Deutschland in einem Bereich von nur 550 Metern um alle Hauptverteiler Deutschlands herum vorzunehmen. „Eine damit einhergehende Verpflichtung zum Überbau zahlreicher, bereits bestehender Next Generation Access-Infrastrukturen – insbesondere FTTB/H, also Glasfaser bis ins Haus und in die Wohnung sowie TV-Breitbandkabel – wäre in Deutschland und in Europa einzigartig und würde dem Infrastrukturwettbewerb großen Schaden zufügen“, heißt es in dem Verbändeschreiben.


Weiter warnen die Verbände: „Angesichts der rasant wachsenden Herausforderungen der Digitalisierung brauchen die deutschen Unternehmen aus Industrie, Mittelstand, Handwerk, Handel, Dienstleistungssektor und Landwirtschaft flächendeckend Breitbandkapazitäten, die weit über das 50-Mbit/s-Ziel hinausreichen. Dauerhaft ist dies nur mit einem zügigen und massiven weiteren Ausbau des Glasfasernetzes möglich.“


„Unser Ziel muss die Gigabit-Gesellschaft sein. Dafür brauchen wir Gigabitnetze – schnell und im Investitionswettbewerb“, appellieren die Verbände. Ein Investitionsverbot für in- und ausländische Investoren verletze nicht nur europäisches Recht, sondern  schade auch langfristig den Verbrauchern. Die Verbände bauen deshalb  auf ein Einschreiten der EU-Kommission.

 

Der Brief wurde unterzeichnet von BEVH, BGA, BREKO, BUGLAS, DDV, DER MITTELSTANDSVERBUND, Deutscher Bauernverband, Deutscher LandFrauenverband, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städtetag, DIE JUNGEN UNTERNEHMER, Digitale Gesellschaft, DVPT, eco, ECTA, FTTH Council Europe, FRK, GAME, GdW, HDE, INTUG, Telecom, VAF, VATM und VKU.

 

Kontakte:

 

BEVH Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e. V.

Friedrichstraße 60, 10117 Berlin, Tel.: +49 30 20 61 385-0, Fax: +49 30 20 61 385-20

E-Mail: info@bevh.de

 

BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V.

Am Weidendamm 1 A, 10117 Berlin, Tel.: +49 30 59 00 99 5-0, Fax: +49 30 59 00 99 5 19

E-Mail: info@bga.de

BREKO Bundesverband Breitbandkommunikation e. V.

Invalidenstraße 91, 10115 Berlin, Tel.: +49 30 58 580-410, Fax: +49 30 58 580-412

E-Mail: breko@brekoverband.de

BUGLAS Bundesverband Glasfaseranschluss e. V.

Bahnhofstraße 11, 51143 Köln, Tel.: +49 22 03 20 210-10, Fax: +49 22 03 20 210-88

E-Mail: info@buglas.de

DDV Deutscher Dialogmarketing Verband e. V.
Hauptstadtbüro DDV, Friedrichstraße 90, 10117 Berlin, Tel.: + 49 30 20253-133 Fax: +49 30 20253-333, E-Mail: d.henze@ddv.de

DER MITTELSTANDSVERBUND – ZGV e. V.
Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin, Tel.: +49 30 59 00 99-618, Fax: +49 30 59 00 99-617

E-Mail: info@mittelstandsverbund.de

Deutscher Bauernverband e. V.

Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin, Tel.: +49 30 31 904-239, Fax: +49 30 31 904-431

E-Mail: info@bauernverband.net

 

Deutscher LandFrauenverband dlv e. V.

Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin, Tel.: +49 30 28 44 929-10, Fax: +49 30 28 44 929-19

E-Mail: info@landfrauen.info

Deutscher Landkreistag

Ulrich-von-Hassell-Haus, Lennéstraße 11, 10785 Berlin, Tel.: +49 30 590097-309, Fax: +49 30 5900 97-400, E-Mail: Info@Landkreistag.de

Deutscher Städtetag

Hausvogteiplatz 1, 10117 Berlin, Tel.: +49 30 37 711-0, Fax: +49 30 37 711-999

E-Mail: post@staedtetag.de

 

DIE JUNGEN UNTERNEHMER – BJU Berlin

Charlottenstraße 24, 10117 Berlin, Tel.: +49 30 300 65-0, Fax: +49 30 300 65-390

E-Mail: kontakt@junge-unternehmer.eu

 

Digitale Gesellschaft e. V.
Singerstraße 109, 10179 Berlin, Tel.: +49 30 978 94 23-0

E-Mail: info@digitalegesellschaft.de

DVPT Deutscher Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e. V.

Aliceplatz 10, 63065 Offenbach, Tel.: +49 69 82 97 22-0, Fax: +49 69 82 97 22-26

E-Mail: kontakt@dvpt.de

 

eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V.

Lichtstraße 43 h, 50825 Köln, Tel.: +49 221 70 00 48-0, Fax: +49 221 70 00 48-111

E-Mail: info@eco.de

 

ECTA - European Competitive Telecommunications Association
Rue de Trèves 49-51, 1040 Brussels, Belgien, Tel.: +32 2 290 01 04, Fax: +32 2 290 01 05

E-Mail: info@ectaportal.com

 

FRK Fachverband für Rundfunk- und BreitbandKommunikation e. V.

Bergmannstraße 26, 01979 Lauchhammer, Tel.: +49 3574 460 693, Fax: +49 3574 460 694

E-Mail: berger@kabelverband-frk.de

 

FTTH Council Europe

Rue des Colonies 11, 1000 Brussels, Belgium, Tel: +32 2 517 6103, Fax +43 2855 71142
E-Mail:
info@ftthcouncil.eu

 

GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e. V.

Französische Straße 48, 10117 Berlin, Tel.: +49 30 346 550 981, Fax: +49 30 346 550 982

E-Mail: unger@game-bundesverband.de

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V.

Mecklenburgische Straße 57, 14197 Berlin, Tel.: +49 30 82 403-0, Fax: +49 30 82 403-199

E-Mail: mail@gdw.de

HDE Handelsverband Deutschland e. V.

Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin, Tel.: +49 30 72 62 50-0, Fax: +49 30 72 62 50-99

E-Mail: hde@einzelhandel.de

 

INTUG International Telecommunications Users Group
Schrieksebaan 3, 3140 Keerbergen, Belgium, Tel.: +32 37 78 17 83

E-Mail: post@intug.org

 

TELECOM e. V.

Niddastraße 49, 61440 Oberursel, Tel.: +49 6171 279 8807, Fax: +49 6171 279 8675

E-Mail: info@telecom-ev.de

 

VAF Bundesverband Telekommunikation e. V.

Otto-Hahn-Straße 16, 40721 Hilden, Tel.: +49 2103 700-250, Fax: +49 2103 700-106

E-Mail: info@vaf-ev.de

VATM Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V.

Neustädtische Kirchstraße 8, 10117 Berlin, Tel: +49 30 50 56 15 38, Fax: +49 30 50 56 15 39

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LandFrauen, Landjugend und Landwirte laden ein

Landwirtschaft erleben beim „Tag des offenen Hofes 2016“

Berlin, 06.04.2016 dlv/BDL – Moderne Landwirtschaft in Deutschland stößt zunehmend auf eine sie kritisch hinterfragende oder sogar ablehnende Öffentlichkeit. Andererseits belegen aber Meinungsumfragen das hohe Ansehen von Landwirtinnen und Landwirten: Der Beruf zählt in den Augen der Bevölkerung zu den für die Gesellschaft wichtigen.

Deshalb unterstützen der Deutsche LandFrauenverband (dlv) und der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) die bundesweite Aktion „Tag des offenen Hofes 2016“. Mit Beginn des Frühjahrs, vor allem jedoch am zentralen Wochenende - in diesem Jahr am 21. oder 22. Mai - öffnen Bauernfamilien bundesweit ihre Hoftore.

„Diese Tage des offenen Hofes sind eine tolle Möglichkeit, sich vor Ort über die zeitgemäßen Produktionsbedingungen moderner Landwirtschaft zu informieren“, sagt dlv-Präsidentin Brigitte Scherb. „Wir wollen zeigen, wie Landwirtinnen und Landwirte heute mit den vielfältigen Ansprüchen an Tierhaltung, Ackerbau und Energieproduktion umgehen. Lernen Sie uns als Landwirtschaftsfamilien kennen, die verantwortungsbewusst handeln und Vertrauen verdienen“, so Brigitte Scherb.

Dem kann der BDL-Bundesvorsitzende Matthias Daun nur zustimmen. "Wer Landwirtschaft nur noch vom Hörensagen kent, macht sich vom Hörensagen ein Bild. Das muss nicht sein. Darum laden wir alle ein, sich beim Tag des offenen Hofes ein eigenes Bild von unserer Arbeit zu machen", so der Junglandwirt: "Es geht um Verständnis für beide Seiten. Bei dem Dialog vor Ort können wir zeigen, warum wir so und nicht anders arbeiten. Zugleich lassen sich im Gespräch gegenseitige Vorurteile abbauen. Das ist wichtig, um die Landwirtschaft gemeinsam weiterzuentwickeln.  

Die beteiligten Höfe zeigen, wie sie Nahrungsmittel, erneuerbare Energie oder nachwachsende Rohstoffe erzeugen, welche Technik sie bei sich verwenden oder wie sie ihre Tiere halten. Direktvermarkter erläutern in ihren Hofläden die Art der Nahrungsmittelerzeugung. Am „Tag des offenen Hofes“ nehmen Biobetriebe wie konventionelle Betriebe teil.

 

Bereits zum 13. Mal initiieren Deutscher LandFrauenverband, Bund der deutschen Landjugend und Deutscher Bauernverband diese bundesweite Aktion, die ohne das ehrenamtliche Engagement unzähliger Helfer nicht möglich wäre. Wer wissen will, welche Höfe sich beteiligen und wann sie wo zum Besuch einladen, wird auf der Webseite www.offener-hof.de fündig.

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LandFrauen, Landjugend und Landwirte laden ein - Tag des offenen Hofes
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Kurswechsel in der Rentenpolitik

Deutscher LandFrauenverband (dlv) fordert zukunftssichere Altersvorsorge

Berlin, 05.04.2016 – Die aktuellen Diskussionen rund um das Thema Rente verdeutlichen, wie wenig das aktuelle Konzept – weniger gesetzliche Rente, mehr private Vorsorge – in der Zukunft greifen wird. Die private Altersvorsorge, die die Lücke zwischen gesetzlichem Rentenanspruch und einer Rente, von der Menschen nach ihrer Erwerbstätigkeit leben können, schließen soll, wird immer weniger realisierbar. Die aktuelle Zinspolitik verschlechtert zudem die klassischen Vorsorgeerträge.

„Deshalb müssen neue Lösungen her. Altersvorsorge darf nicht zum Glücksspiel werden. Wer viele Jahre in die Rentenkasse einzahlt oder gesellschaftliche Verantwortung übernimmt, muss im Alter abgesichert sein und angemessen leben können“, betont Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes.

Aufgrund der Prognosen, dass das Rentenniveau bis 2030 von aktuell 47 auf dann 43 Prozent absinken wird, fordert der Deutsche LandFrauenverband ein Gegensteuern seitens der Bundesregierung.

„Schon heute ist klar, dass angesichts der demographischen Entwicklung zukünftig mehr Menschen im Rentenalter auch immer länger leben werden. Deshalb muss die Politik dringend Maßnahmen ergreifen, die künftigen Rentnerinnen und Rentnern einen Anspruch oberhalb der Grundsicherung garantiert“, so dlv-Präsidentin Brigitte Scherb.

 

Die sich derzeit gerade wieder im Gespräch befindliche Lebensleistungsrente ist zwar ein Weg in die richtige Richtung, aber für viele Frauen nicht zielführend. Durch die hohen Zugangsvoraussetzungen – 40 Jahre Versicherungszeiten und 30 Jahre Beitragszeiten – geht der Entwurf deutlich an der Mehrzahl der Frauen und ihrer Biografien vorbei. Aus Sicht des Deutschen LandFrauenverbandes werden die Rentenperspektiven von Frauen hierbei zu wenig von der Bundesregierung in den Blick genommen. Bereits im Jahr 2014 hatte der dlv seine Erwartung an die große Koalition deutlich gemacht: Grundsätzlich vermissen wir im Koalitionsvertrag Aussagen zur Weiterentwicklung der Gesetzlichen Rentenversicherung. Eine Reform steht aus Sicht des dlv in den kommenden Jahren an. Erste Überlegungen in diese Richtung erwartet der Deutsche LandFrauenverband von einer Großen Koalition.

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Kurswechsel in der Rentenpolitik
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März 2016

LandFrauen haben Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern satt

Berlin, 16.03.2016 – Der Equal Pay Day 2016 führt es wieder vor Augen: Frauen und Männer in Deutschland bekommen immer noch nicht den gleichen Lohn bei gleicher und gleichwertiger Tätigkeit. Seit Jahren liegt die Entgeltlücke (Gender Pay Gap zwischen den Geschlechtern) konstant bei rund 22 Prozent. Im ländlichen Raum klafft diese Lücke sogar noch weiter auseinander: Hier verdienen Frauen im Durchschnitt bis zu 33 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.

„Das darf so nicht länger weitergehen“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv). „Die Gründe für die Entgeltdifferenz sind lange bekannt und erforscht. Es wird höchste Zeit, die Differenz durch konkrete Maßnahmen zu verkleinern. Die Initiative für ein geplantes Entgeltgleichheitsgesetz ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn ohne gesetzgeberische Regelungen geht es nicht“, fordert dlv-Präsidentin Scherb.

Weil die durchschnittliche Entgeltungleichheit im ländlichen Raum signifikant höher ist, hat sich der Deutsche LandFrauenverband zum Ziel gesetzt, über die Ursachen von Entgeltungleichheit und die damit verbundenen Folgen für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum beharrlich aufzuklären. 14 LandFrauen haben sich deshalb bereits zu Equal-Pay-Beraterinnen qualifizieren lassen. Hiermit verfügt der dlv über ein wichtiges Instrument für den ländlichen Raum. Die Minijobfalle, Teilzeitbeschäftigungen oder lange Erwerbsunterbrechungen dürfen für Frauen keine Alternative mehr sein. Dafür machen sich die Equal-Pay-Beraterinnen stark.

Umfragen zufolge können sich junge Männer immer mehr vorstellen, die Familien- und Hausarbeit paritätisch zu teilen. Doch diesem Wunsch steht die Realität gegenüber, dass nach Familienplanung häufiger Frauen ihre berufliche Entwicklung zurückstecken. Darüber hinaus erschweren die oft noch fehlenden Rahmenbedingungen im ländlichen Raum eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Mehr Informationen zum Equal-Pay-Projekt und zu den Equal-Pay-Beraterinnen des Deutschen LandFrauenverbandes unter http://www.lohn-gleichheit.de/

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LandFrauen haben Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern satt
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Ohne weibliches Know-how geht nichts mehr

Der Deutsche LandFrauenverband macht sich stark für die geschlechterparitätische Besetzung in Beratungs- und Entscheidungsgremien im ländlichen Raum

Berlin, 04.03.2016 – Der Internationale Frauentag, der weltweit für Gleichberechtigung, Frauenwahlrecht und Emanzipation steht, gibt auch 2016 immer noch Anlass, für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Gesellschaft aktiv einzustehen und zu kämpfen.

„Noch immer bleibt vielen qualifizierten Frauen der Zugang zu Gremien und Führungspositionen sowie in Aufsichtsräte und Fachausschüsse durch hohe Einstiegshürden und erstarrte Strukturen verwehrt“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv). „Damit muss Schluss sein. Von Männern dominierte Arbeitskulturen sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Sie müssen endlich aufgebrochen und für weibliches Wissen, Können und Ideen leichter zugänglich gemacht werden“, fordert Scherb. „Dies gilt im Übrigen besonders für den ländlichen Raum.“

Bisher liegt die Entscheidungsgewalt in den politischen, institutionellen und wirtschaftlichen Strukturen des ländlichen Raums überwiegend bei den Männern. Die Auswirkungen treffen allerdings alle dort lebenden und arbeitenden Menschen – also auch die Frauen. Mit Blick auf die Sozialwahl 2017, bei der die Verwaltungsräte der gesetzlichen Krankenkassen und die Vertreterversammlungen der gesetzlichen Unfall- und Rentenversicherung neu gewählt werden, muss deshalb Sorge getragen werden, dass die Wahllisten geschlechterparitätisch aufgestellt werden. Darüber hinaus gibt es weiterhin keine konkreten Maßnahmen, die die Einführung von quotierten Wahllisten gewährleisten, um ein gleichberechtigtes Verhältnis von Frauen und Männern in der Selbstverwaltung zu schaffen.

„Frauen sind unentbehrlich, um die Vielfalt von Interessen in allen Bereichen widerzuspiegeln und zu vertreten. Also appellieren wir an die Frauen selbst: Seien Sie mutig, kämpfen Sie für ihre Stimme und stellen Sie sich zur Wahl“, motiviert dlv-Präsidentin Brigitte Scherb.

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Februar 2016

LandFrauenverband fordert Ernährungsbildung von Kita bis Mensa

dlv unterstützt Engagement des Bundesministers für bessere Ernährungsbildung und Verpflegung

 

Berlin, 17.02.2016 – Der Deutsche LandFrauenverband begrüßt die am Dienstag von Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, gestartete „Bundesinitiative Ernährungsbildung“, die sich in den vom Minister für 2016 formulierten Themenschwerpunkt für gesunde Ernährung einordnet.

„Wir nehmen mit Freude zur Kenntnis, dass es nach 15 Jahren eine neue Studie zur Ernährungsbildung geben soll, in der insbesondere die Umsetzung der Ernährungsbildung untersucht wird“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. „Wichtig ist, die Defizite transparent zu machen und daraus die richtigen bildungspolitischen Schlüsse zu ziehen.“

Der Deutsche LandFrauenverband setzt sich seit langem für notwendige Strukturen der Ernährungsbildung ein, beginnend in der Kita bis zu weiterführenden Schulen, forciert jedoch ein Unterrichtsfach Alltags- und Lebensökonomie mit Ernährungsbildung als wichtigem, aber nicht alleinigem Baustein.

Das von Bundesminister Christian Schmidt verkündete Angebot, Kitas und Schulen kostenloses Lehrmaterial zur Ernährungsbildung zur Verfügung zu stellen, findet beim Deutschen LandFrauenverband Zustimmung. „Gerade weil die Ernährungsbildung in den Schulen und Kitas noch nicht flächendeckend etabliert ist beziehungsweise sogar zurückgeschraubt wird, ist die kostenlose Bereitstellung von Lehrmaterial eine sehr gute Sache“, so dlv-Präsidentin Brigitte Scherb. „Doch damit allein ist es nicht getan, denn es bedarf auch dringend ausgebildeter Lehr- und Fachkräfte, die das Material im Unterricht kompetent einsetzen können“, so Scherb.

 

In diese Lücke stößt das Engagement der Deutschen LandFrauen, deren Projekte Teil der Bundesinitiative sind. „Wir haben bereits mit dem aid-Ernährungsführerschein den Weg sehr erfolgreich eingeschlagen und setzen dies mit dem vom Bundesministerium geförderten dlv-Projekt SchmExperten weiter fort. Wir LandFrauen sind damit am Puls der Zeit“, resümiert Brigitte Scherb.

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LandFrauenverband fordert Ernährungsbildung von Kita bis Mensa
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Infomail dlv: Februar 2016

In der unten stehenden Downloaddatei finden Sie die Infomail des dlv für den Monat Februar mit den aktuellen Themen und Terminhinweisen. 

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Infomail Februar 2016
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Januar 2016

Gelungener Auftakt des Themenjahres "Verantwortung tragen" zur IGV

Der Deutsche LandFrauenverband zieht am Ende der Internationalen Grünen Woche 2016 ein positives Fazit für seine Positionen

 

Berlin, 26.01.2016 - Für den Deutschen LandFrauenverband (dlv) ist anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2016 der Start für das Themenjahr "LandFrauen tragen Verantwortung" erfolgreich gelungen. Während der zehntägigen Messe wurde an vielen Stellen sichtbar, in welchen Bereichen und für welche gesellschaftlichen Themen LandFrauen engagiert eintreten und Verantwortung übernehmen.

„Es ist uns als Deutscher LandFrauenverband gelungen, mit unseren Themen für hohe Aufmerksamkeit zu sorgen und mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft in einen intensiven Gedankenaustausch zu treten und dabei zu unterstreichen, wie vielfältig unser Engagement ist“, so Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes.

Zur Kundgebung „Wir machen euch satt“ demonstrierten viele LandFrauen aus ganz Deutschland für einen offenen, konstruktiven und insbesondere respektvollen Diskurs zwischen kritischen Verbrauchern und Erzeugern landwirtschaftlicher Produkte.

Beim BäuerinnenForum, zu dem etwa 250 Gäste begrüßt werden konnten, diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter dem Motto „Bigger, better, Burnout? - Wo liegen die Belastungsgrenzen von Frauen?“ über die beruflichen, familiären und physischen Belastungsgrenzen oder Überforderungen, die die Tätigkeit in der Landwirtschaft mit sich bringt. Hier bedarf es eines verantwortungsvollen Umgangs mit den persönlichen Ressourcen.

Das ZukunftsForum mit etwa 100 Gästen stand unter dem Thema „Willkommenskultur gestalten – Netzwerke für eine gelingende Integrationspolitik im ländlichen Raum“. Die Beiträge machten deutlich, dass es eine Notwendigkeit ist, Flüchtlinge zu integrieren, sie aktiv einzubeziehen und nicht zu verwalten. Zudem sei es zukunftsweisend, sie als Potenzial und inspirierende Kräfte für den ländlichen Raum zu verstehen.

Am Rande der IGW wurden in einem Gespräch mit Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die Weichen für ein internationales LandFrauen-Projekt gestellt, bei dem sich der Deutsche LandFrauenverband aktiv engagieren und seine Expertise einbringen wird.

Beim „Tag der Ausbildung“ konnte der Deutsche LandFrauenverband mit Auszubildenden aus dem Bereich Hauswirtschaft und Landwirtschaft Akzente setzen, um jungen Frauen die breite Palette von Ausbildungsberufen näher zu bringen und sie für eine zielführende Berufswahl anzuspornen.

Der Bereich Ernährungsbildung wurde durch aktive LandFrauen aus dem Projekt SchmExperten auf den Bühnen der IGW vorgestellt. Seit der IGW ist ein zielgruppengerechter Youtube-Clip zum Projekt SchmExperten online abrufbar, um Jugendliche und Lehrende verstärkt für die Ernährungserziehung an Schulen zu begeistern und sich tatkräftige Unterstützung beim Deutschen LandFrauenverband zu suchen.

In vielen informativen Gesprächen am dlv-Stand konnten LandFrauen über Projekte und Themen Auskunft geben. „Für große Überraschung sorgte immer wieder, welche Themen wir angehen, wie vielseitig und vielschichtig wir LandFrauen uns engagieren“, so Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. „Unsere fünf Kernbereiche gerechte Chancen, ländlicher Raum, Alltagskompetenzen, Ehrenamt und Landwirtschaft sind ein Abbild der Gesellschaft. Und überall da mischen LandFrauen verantwortungsvoll mit. Darauf sind wir sehr stolz“, resümiert dlv-Präsidentin Brigitte Scherb.

Darauf aufmerksam zu machen, was Verantwortung beinhaltet und wie Verantwortung sinnstiftend eingesetzt werden kann, ist der rote Faden des Deutschen LandFrauenverbandes für das Jahr 2016.

 

 

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PM Fazit zur IGW 2016
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So werden Kinder zu SchmExperten

Premiere des Youtube-Clips zum dlv-Projekt über Ernährungsbildung

 

Berlin, 21.01.2016 – Das dlv-Projekt „SchmExperten“ darf auf der Internationalen Grünen Woche natürlich nicht fehlen. Denn der Deutsche LandFrauenverband ist „up to date“, wenn es um das Thema Ernährungsbildung geht. An zwei Tagen präsentieren geschulte LandFrauen aus dem Projekt ihr Wissen und ausgewählte Rezepte auf den Show-Bühnen.

Eine Premiere erwartet die Besucher der IGW am Sonntag, dem 24. Januar 2016. Dann wird der dlv-Youtube-Clip „So werden Kinder zu SchmExperten“ erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Mitgewirkt hat dort LandFrau und SchmExpertin Frauke Becker-de Boer. Sie wird live vor Ort sein und ab 12 Uhr köstliches Fingerfood mit Dip in der Showküche des BMEL (Halle 23a) zubereiten. Sie ist außerdem um 14.30 Uhr auf der Bühne des ErlebnisBauernhofs (Halle 3.2) Gast beim „Kochen mit Brigitte“.

Bereits am Donnerstag, dem 21. Januar 2016, bereitet LandFrau und SchmExpertin Ute Warnecke um 16 Uhr beim „Kochen mit Brigitte“ auf der Bühne des ErlebnisBauernhofs in Halle 3.2 gesunde Power-Sandwiches aus Vollkornbrot zu. Wer Lust hat, kann auch gern zugreifen und probieren.

„Mit diesem wirklich kurzweiligen und zielgruppengerechten Clip wollen wir viele Schulkinder, aber auch Lehrerinnen und Lehrer für das Thema Ernährungsbildung interessieren“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes anlässlich der Veröffentlichung des Videos. „Unser Projekt SchmExperten bietet tolle theoretische und praktische Anleitungen für Kinder, sich für gesunde Ernährung und das bewusste Selbermachen zu begeistern. Schmecken, experimentieren und dann noch unter Anleitung von LandFrauen Experte werden – das wünschen wir vielen Kindern“, so dlv-Präsidentin Brigitte Scherb.

Der Youtube-Clip ist ab Sonntag, dem 24. Januar 2016, auf dem LandFrauen-Kanal zu sehen unter: https://www.youtube.com/user/LandFrauenVideo

Das Unterrichtsmaterial wurde vom aid infodienst e.V. als Baustein zur Ernährungs- und Verbraucherbildung für 5. und 6. Klassen weiterführender Schulen konzipiert. Mehr unter www.schmexperten.de

 

Das dlv-Projekt SchmExperten wird im Rahmen des nationalen Aktionsplans IN FORM, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung, aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziert.

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So werden Kinder zu SchmExperten
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Deutsche LandFrauen engagieren sich für Sturzprävention

Der Deutsche LandFrauenverband als starker Partner für das Programm „Trittsicher durchs Leben“

Berlin, 20.01.2016 – Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2016 stellten die Projektpartner Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG),  Deutscher Turner-Bund (DTB), Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart (RBK) und der Deutsche LandFrauenverband (dlv) ihr gemeinsames Projekt „Trittsicher durchs Leben“ vor und zogen nach knapp 100 Tagen eine erste Zwischenbilanz.

In 47 zufällig ausgewählten Landkreisen der fünf Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz sollen mehr als 10.000 Menschen aktiv zu einem Trittsicher-Bewegungskurs motiviert werden.

Neben ausgebildeten Übungsleitern des DTB übernehmen LandFrauen die Logistik und Organisation rund um die Bewegungskurse im ländlichen Raum. Binnen drei Monaten haben bereits rund 420 LandFrauen und ihre Vereine ihr Interesse bekundet und ihre aktive Unterstützung zugesagt. Die hohe Präsenz, die gute Vernetzung und Motivation der LandFrauen sind ausgezeichnete Voraussetzungen für die Kursorganisation.

„Wir LandFrauen haben uns immer für die Mobilität und darum, lange fit zu bleiben, stark gemacht“, so Brigitte Scherb, Präsidentin des dlv. „Der Deutsche LandFrauenverband sieht in der gesundheitlichen Prävention Chancen für den Erhalt der eigenständigen Lebensführung bis ins hohe Alter.“

 

Als Bildungsanbieter im ländlichen Raum sind LandFrauen außerdem in der Ernährungsbildung aktiv. „Zusammen mit der Sturzprävention können diese gleichberechtigt nebeneinander bestehenden Module eine große Chance zur Verbesserung der Lebensqualität für ältere Menschen sein“, sagte dlv-Präsidentin Brigitte Scherb.

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Deutsche LandFrauen engagieren sich für Sturzprävention
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LandFrauen stellen Auszubildende aus Ernährungs- und Agrarberufen zum "Tag der Ausbildung" vor

LandFrauen stellen Auszubildende aus Ernährungs- und Agrarberufen zum „Tag der Ausbildung“ vor

Interessierte Jugendliche können am LandFrauen-Stand ihre Ideen und Anregungen für eine moderne Ausbildung einbringen

 

Berlin, 19.01.2016 – Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2016 findet auch in diesem Jahr wieder traditionell der „Tag der Ausbildung“ in Halle 3.2., dem ErlebnisBauernhof statt, an dem sich auch der Deutsche LandFrauenverband beteiligt. Am Mittwoch, dem 20. Januar 2016, haben interessierte Schulklassen die Chance, sich über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Ernährungs- und Agrarbereich zu informieren.

Erstmalig findet hierzu eine Schülerpressekonferenz statt, bei der Auszubildende aus den grünen Berufen aus erster Hand über ihren eigenen Werdegang sowie aktuelle Karrierechancen in den einzelnen Berufsfeldern berichten. Anschließend können sich die interessierten Jugendlichen an den verschiedenen Ständen der Aussteller direkt und hautnah informieren.

Am Stand des Deutschen LandFrauenverbandes berichten Anna Eilts und Marie Kristin Schulz, beide 19 Jahre alt, über ihre Ausbildung und den Berufsalltag sowie über ihre beruflichen Ziele, die sie verfolgen. Anna Eilts ist angehende Landwirtin, Marie-Kristin Schulz ist Hauswirtschafts-Auszubildende.

Am digitalen Terminal besteht zudem für interessierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit eigenen Ideen, Anregungen und Wünschen für die Berufsausbildung zu beteiligen. Der Deutsche LandFrauenverband möchte von Jugendlichen wissen, was die Attraktivität des Hauswirtschaftsberufes erhöhen würde? Vielleicht ein neuer Name? Oder eine bessere Bezahlung? Wir sind gespannt auf Ideen und Gespräche.

 

„Eine moderne Berufsausbildung sollte an veränderte Arbeitsmarktbedingungen angepasst sein“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. „Besonders die Hauswirtschaft hat mit ihrem Image zu kämpfen, was sich in rückläufigen Ausbildungszahlen widerspiegelt. Die Vielfalt des Berufes wird häufig unterschätzt und die Tätigkeit oftmals nicht leistungsgerecht entlohnt.“ Dabei steigt die Bedeutung an personenbezogenen und haushaltsnahen Dienstleistungen vor allem im ländlichen Raum. „Der Deutsche LandFrauenverband setzt sich am Tag der Ausbildung für eine moderne Berufsausbildung ein, die den aktuellen Erfordernissen am Arbeitsmarkt gerecht wird“, so dlv-Präsidentin Brigitte Scherb weiter.

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LandFrauen stellen Auszubildende aus Ernährungs- und Agrarberufen zum "Tag der Ausbildung" vor
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LandFrauen demonstrieren für fairen Diskurs

 

 

 

 

Der Deutsche LandFrauenverband zeigt Gesicht zur Demo "Wir machen Euch satt!

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LandFrauen demonstrieren für fairen Diskurs
LandFrauen demonstrieren für fairen Disk
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Bigger, better, Burnout?

LandFrauen diskutieren auf dem BäuerinnenForum über die Belastungsgrenzen von Frauen

 

Berlin, 16.01.2016 – Anlässlich des BäuerinnenForums im Rahmen der Internationalen Grünen Woche begrüßte der Deutsche LandFrauenverband

(dlv) rund 250 LandFrauen, um über das Thema „Bigger, better, Burnout? 

- Wo liegen die Belastungsgrenzen von Frauen?“ zu diskutieren.

 

„Frauen sind Allrounderinnen: Sie managen Unternehmen, Familie, Haushalt und Beruf. Daneben engagieren sich viele ehrenamtlich. Doch diese vielfältigen Aufgaben fordern Energie. Gerade in Krisenzeiten kommen Frauen an ihre Grenzen“, so Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin. 

„Die wirtschaftliche Situation und der gesellschaftliche Druck machen vielen Familien zu schaffen.“

 

Dies bestätigte auch Anne Dirksen von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Frauen hätten aber auch eine Bringschuld, sich über die Entwicklungen des Betriebs so zu informieren, dass sie sich eine eigene Meinung bilden und damit gleichberechtigt Einfluss auf die Entwicklung des Betriebes nehmen können.

 

Auch in Österreich sind es oft die Frauen, die nach neuen Einkommensmöglichkeiten suchen, um die Betriebe zu erhalten, berichtet Andrea Schwarzmann, Vorsitzende der ArGe Österreichische Bäuerinnen. 

„Die Ausweitung der Aufgaben- und Kompetenzgebiete verbunden mit den hohen Ansprüchen an sich selbst belasten die Frauen in der Landwirtschaft“, so Schwarzmann. „Die Gefahr besteht, dass die Modernisierung und Diversifizierung zu Lasten der Frauen geht.

 

Die Entwicklung des Strukturwandels in Deutschland stellte Prof. Dr. 

Alfons Balmann, Direktor des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), dar. Fortschritt erzeuge immer Gewinner und Verlierer. Strukturwandel sei ein permanenter Prozess, der auch Grundlage für unseren Wohlstand sei. Auch die unsicherer gewordenen Märkte und Einkommen wirken sich oft auf die Entscheidung aus, den Betrieb zu vergrößern.

„Landwirtschaftliche Familien sollten ihre eigenen Betriebskonzepte mit ihren Lebensentwürfen abgleichen anstatt ausschließlich einer auf Wachstum ausgerichteten Betriebsentwicklung zu folgen“, rät hingegen Dr. Clemens Dirscherl, EKD-Agrarexperte. Er bescheinigte den LandFrauen eine hohe Selbstreflektion und viele Landwirte könnten von den LandFrauen lernen.

 

„Eine aufmerksame Selbstfürsorge ist wichtig. Frauen müssen lernen, sich Zeit für sich zu nehmen“. Dieses Fazit zog Petra Bentkämper, Präsidiumsmitglied des dlv. „Fragen Sie sich am Ende des Tages ruhig: 

 

‚Habe ich heute eigentlich auch mal an mich gedacht?‘“


LandFrauen zur Internationalen Grünen Woche 2016 gerüstet

Der Countdown zur Internationalen Grünen Woche 2016 in Berlin läuft. Über unten stehendem Link erhalten Sie eine Übersicht über die Termine und Themen der Deutschen LandFrauen. 

Sie sind herzlich eingeladen, den dlv-Stand in der Halle 3.2. Erlebnisbauernhof zu besuchen.