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Bericht über Seniorenbegleiterinnen im Tageblatt am 19.2.2011. Mehr hier.
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Qualifizierung zur Seniorenbegleiterin
Ein Angebot der LEB in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen LandFrauenverband Hannover e.V. und dem Kreisverband der LandFrauenvereine Stade
Bei dieser Qualifizierung werden LandFrauen ausgebildet, um im sogenannten vorpflegerischen Bereich für
Senioren tätig werden zu können. In 100 Unterrichtsstunden (davon 20 Stunden Hospitation in einem Pflegeheim) geht es um Themen wie gesunde Ernährung in Alter, alterstypische Krankheiten aber auch um rechtliche
Aspekte. Die Seniorenbegleiterin trägt so dazu bei, dass ältere Menschen in ihrer gewohnten Umgebung weiterleben können, und bietet ihnen Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags.
Bis heute haben 60 LandFrauen an unserer Qualifizierungsmaßnahme teilgenommen. Bis zum Dezember 2009
lief ein Aufbaukurs für Seniorenbegleiterinnen in Hammah. In weiteren 60 Unterrichtsstunden haben die Frauen das nötige Rüstzeug bekommen , damit sie künftig auch in Pflegeheimen tätig werden dürfen.
Auskunft sowie eine Liste der bisher ausgebildeten Seniorenbegleiterinnen erhalten Sie hier:
LEB-Kreisarbeitsgemeinschaft Stade, Anke Tiemann Tel: 04762/8129 Fax: 04762/1840438 E-Mail: kag-stade@leb.de
Weitere Informationen zum Thema “Seniorenbegleiterin”
“Was macht denn eine Seniorenbegleiterin?“
Eine Seniorenbegleiterin betreut ältere Menschen in ihrer gewohnten Umgebung. Sie übernimmt dabei Aufgaben,
wie z.B. Begleitung bei Arztbesuchen, Einkäufen, Behördengängen usw. Sie kann pflegende Angehörige unterstützen und bei der Betreuung demenzkranker Menschen helfen. Sie führt mit den älteren Menschen
Gespräche, liest ihnen vor, geht mit ihnen spazieren….
„Gibt es dafür nicht Pflegedienste?“
Die Seniorenbegleiterin arbeitet im sogenannten vorpflegerischen Bereich. Sie stellt damit keine Konkurrenz zu
den örtlichen Pflegediensten dar, sondern eine Ergänzung. Sie schließt so eine Lücke bei Dienstleistungen, die
von professionellen Pflegediensten nicht angeboten werden bzw. von den Pflegekassen nicht finanziert werden.
„Wer kann Seniorenbegleiterin werden?“
Frauen aus dem ländlichen Raum, die sich ein neues Betätigungsfeld und auch eine neue Einkommensmöglichkeit
erschließen möchten. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gültige Erste-Hilfe-Bescheinigung, die aber auch in den Kursen erworben werden kann.
„Welches Wissen wird in den Kursen vermittelt?“
In 100 Unterrichtsstunden werden die Frauen mit folgenden Themen vertraut gemacht:
· gesellschaftliche und persönliche Situation älterer Menschen
· Grundlagen alterstypischer Krankheiten und psychischer Erkrankungen im Alter
· aktivierende Begleitung und Beschäftigungsmöglichkeiten · Demenz –wenn Vergessen zur Krankheit wird
· Kommunikation und Gesprächsführung · Ernährung im Alter
· örtliche Strukturen der Altenhilfe und Altenarbeit · rechtliche Aspekte
„Gibt es auch eine praktische Ausbildung?“
An den theoretischen Teil der Ausbildung schließt sich eine 20-stündige Hospitation in einer
Altenpflegeeinrichtung an. Den Abschluss bilden ein Kolloquium sowie ein persönliches Beratungsgespräch mit jeder Teilnehmerin.
„Wo werden die Kurse angeboten?“
Der Unterricht ist einmal wöchentlich halb- bzw. ganztags geplant, d.h. 15 bis 20 Unterrichtstage. Bitte beachten Sie die Hinweise in der Presse zu den Infoveranstaltungen für die Kurse.
„Wie hoch sind die Teilnahmegebühren?“
Die Teilnahmegebühren betragen 210,00 €, Mitglieder den LandFrauenvereine im Kreis können eine Zuschuss von 30,00 € erhalten.
Ziel des Projektes ist die Förderung eines aktiven, selbstbestimmten Lebens in vertrauter, häuslicher Umgebung für ältere Menschen.
„Wo kann ich mich anmelden?“
Weitere Information und Anmeldung bei der
Kreisvorsitzenden der LandFrauenvereine
Renate Kühlcke-Schmoldt
Tel: 04779/381 Fax: 04779/1420
www.kreislandfrauen-Stade.de
oder in der LEB-Kreisarbeitsgemeinschaft Stade,
Anke Tiemann
Tel: 04762/8129 Fax: 04762/1840438
E-Mail: kag-stade@leb.de
oder im LEB-Büro Bad Bederkesa
Tel: 04745/6182 Fax: 04745/5225
E-Mail: bad-bederkesa@leb.de
Wir danken folgenden Organisationen für ihre großzügige Unterstützung bei der Finanzierung des Projektes:
Kreissparkasse Stade, Alles Gute Stiftung
Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Stade e.V.
Ritterschaftliches Kreditinstitut Stade,
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